Android 12 Beta: Google stellt neues Design und neue Funktionen vor
Google hat anlässlich seiner Entwicklerkonferenz I/O eine Überarbeitung seiner Android-Design-Sprache angekündigt, die zunächst mit Android 12 beginnt, später aber auf alle Dienste ausgedehnt werden soll.
Wie man auf der Google I/O bekanntgab, plant man eine Weiterentwicklung des vor einigen Jahren eingeführten Material Designs, die man als "Material You" bezeichnet. Damit soll das schon 2014 umgesetzte Design auf einen neuen Stand gebracht werden, wobei Google auf angepasste Farbschemen, auffällige Formen und neue Animationen setzt.
Im Grunde setzt man also auf eine Personalisierung dessen, was die Anwender teilweise schon von den Pixel-Smartphones aus Googles eigener Produktion kennen. Diese bieten zwar viel Konsistenz, doch optisch gab es praktisch keine Anpassungsmöglichkeiten.
Künftig kann sich jeder die Farben und Formen der Oberfläche und vieler ihrer Elemente ganz nach dem eigenen Geschmack anpassen.
Unter anderem lässt sich die Farbgebung basierend auf dem vom Nutzer gewählten Wallpaper automatisch anpassen, wobei oft kräftige Farbkombinationen verwendet werden sollen, die dann auch in der letzten Ecke des Betriebssystems auftauchen. Das Ganze geht soweit, dass man die Strichbreite, Kontrast, Größe und andere Eigenschaften des Interface' selbst wählen kann.
Neben der neuen Farbgebung führt Google auch noch eine Vielzahl von weiteren optischen Änderungen ein, allen voran auch neue Designs für sämtliche Widgets, die Google ab Werk zur Verfügung stellt. Neue Uhren, neue Wetter-Widgets, neue Möglichkeiten zum Schnellzugriff auf häufig genutzte Kontakte und leichterer Zugriff auf die bevorzugten Chats sind nur ein kleiner Teil der Neuerungen.
Das neue "Material You"-Design von Google hält zunächst ab dem Herbst auf den Pixel-Smartphones Einzug. Nach und nach soll es aber in Verbindung mit praktisch allen Google-Produkten Einzug halten, so dass sich die Nutzer der Apps und Webdienste von Google schonmal darauf einstellen können, dass auch Produkte wie Gmail, die Websuche und weitere Dienste mit einer ähnlichen Optik versehen werden.
Außerdem will Google mit Android 12 dafür sorgen, dass die damit ausgerüsteten Smartphones auch als eine Art Ersatz für den Autoschlüssel dienen können. Eine weitere willkommene Neuerung, die Google noch in diesem Jahr einführen will, ist die Möglichkeit, Android-Smartphones auch ganz ohne Apps von Drittanbietern oder Drittherstellern als eine Fernbedienung für Fernseher und andere Geräte zu verwenden.
Die erste Betaversion von Google Android 12 kann ab sofort für eine Reihe ausgesuchter Smartphones heruntergeladen werden. Neben einigen Modellen der Google Pixel-Serie bekommen auch einige Geräte von OnePlus, ASUS, Oppo, Realme, Sharp, TCL, Vivo und Xiaomi Zugriff die Beta-Builds.
Damit kann jedermann schon jetzt die Vorabversion auf einem der unterstützten Geräte ausprobieren.
Mehr von der Google I/O 2021:
Im Grunde setzt man also auf eine Personalisierung dessen, was die Anwender teilweise schon von den Pixel-Smartphones aus Googles eigener Produktion kennen. Diese bieten zwar viel Konsistenz, doch optisch gab es praktisch keine Anpassungsmöglichkeiten.
Künftig kann sich jeder die Farben und Formen der Oberfläche und vieler ihrer Elemente ganz nach dem eigenen Geschmack anpassen.
Unter anderem lässt sich die Farbgebung basierend auf dem vom Nutzer gewählten Wallpaper automatisch anpassen, wobei oft kräftige Farbkombinationen verwendet werden sollen, die dann auch in der letzten Ecke des Betriebssystems auftauchen. Das Ganze geht soweit, dass man die Strichbreite, Kontrast, Größe und andere Eigenschaften des Interface' selbst wählen kann.
Ein einheitlicher Look & Feel auf allen eigenen Geräten
Zudem soll der Nutzer mehr Möglichkeiten haben, die Form verschiedener Objekte der Benutzeroberfläche seinem Geschmack anzupassen. Langfristig soll die individualisierte Farbgebung dem Nutzer auch auf seinen verschiedenen Android-Geräten "folgen", also über das Google-Konto synchronisiert werden.Neben der neuen Farbgebung führt Google auch noch eine Vielzahl von weiteren optischen Änderungen ein, allen voran auch neue Designs für sämtliche Widgets, die Google ab Werk zur Verfügung stellt. Neue Uhren, neue Wetter-Widgets, neue Möglichkeiten zum Schnellzugriff auf häufig genutzte Kontakte und leichterer Zugriff auf die bevorzugten Chats sind nur ein kleiner Teil der Neuerungen.
Das neue "Material You"-Design von Google hält zunächst ab dem Herbst auf den Pixel-Smartphones Einzug. Nach und nach soll es aber in Verbindung mit praktisch allen Google-Produkten Einzug halten, so dass sich die Nutzer der Apps und Webdienste von Google schonmal darauf einstellen können, dass auch Produkte wie Gmail, die Websuche und weitere Dienste mit einer ähnlichen Optik versehen werden.
Nicht nur ein schöneres Aussehen
Neben dem Redesign sind auch noch viele weitere Features für Android 12 geplant. So sind neue Funktionen geplant, über die man leichter den Schutz der eigenen Privatsphäre organisieren kann. Dazu wird ein neues zentrales Dashboard geschaffen, das dem Nutzer bis ins kleinste Detail die Möglichkeit gibt, den Zugriff auf seine Daten durch Apps und Dienste nachzuvollziehen.Außerdem will Google mit Android 12 dafür sorgen, dass die damit ausgerüsteten Smartphones auch als eine Art Ersatz für den Autoschlüssel dienen können. Eine weitere willkommene Neuerung, die Google noch in diesem Jahr einführen will, ist die Möglichkeit, Android-Smartphones auch ganz ohne Apps von Drittanbietern oder Drittherstellern als eine Fernbedienung für Fernseher und andere Geräte zu verwenden.
Die erste Betaversion von Google Android 12 kann ab sofort für eine Reihe ausgesuchter Smartphones heruntergeladen werden. Neben einigen Modellen der Google Pixel-Serie bekommen auch einige Geräte von OnePlus, ASUS, Oppo, Realme, Sharp, TCL, Vivo und Xiaomi Zugriff die Beta-Builds.
Damit kann jedermann schon jetzt die Vorabversion auf einem der unterstützten Geräte ausprobieren.
Mehr von der Google I/O 2021:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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