Oculus Quest 2: VR-Headset ohne Facebook-Zwang kostet 500$ mehr
Oculus hat mit der Verpflichtung zur Nutzung eines Facebook-Kontos für einigen Unmut gesorgt. Wie viel Wert dem Mutterkonzern der Zugang zu den User-Daten ist, zeigt die Preisgestaltung des neuen Quest 2-Headsets aber ziemlich eindrucksvoll.
Für Privatnutzer ist diese Datenbrille faktisch nicht nutzbar, wenn sie sich nicht mit einem Facebook-Konto anmelden. Im Gegenzug lockt der Hersteller hier aber auch mit einem unschlagbar günstigen Preis. Gerade einmal 299 Dollar soll das neue System kosten, das dabei mit Hardware-Spezifikationen aufwartet, die sonst nirgends so billig zu bekommen sind.
In der Quest 2 arbeitet so beispielsweise ein Qualcomm Snapdragon XR2-Chip, der auf 6 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Möglichst gute Bilder sollen außerdem dadurch gewährleistet werden, dass jedes Auge des Nutzers auf ein kleines Display mit einer Auflösung von 1832 x 1920 Pixeln blickt. Hinzu kommen die entsprechenden Controller. Im Vergleich zu anderen VR-Angeboten, ist der Preis extrem niedrig angesetzt, was eigentlich nur damit erklärbar ist, dass es für den Mutterkonzern Facebook eben enorm wertvoll ist, die Daten der User mit in der Auswertung für Werbeprofile berücksichtigen zu können.
Wohl aber im Preis: Die Business-Variante der Quest 2 ohne Facebook-Zwang kostet 799 Dollar. Der weitergehende Business-Support kann diesen Aufpreis kaum rechtfertigen, da Oculus für diesen nach einem ersten kostenfreien Jahr dann ohnehin zusätzliche 180 Dollar per anno in Rechnung stellt. Es bleibt also nur der Schluss, dass die 799 Dollar eigentlich der realistische Marktpreis sind und die Differenz in Höhe von 500 Dollar durch die Privatkunden in Form von persönlichen Daten bezahlt werden.
In der Quest 2 arbeitet so beispielsweise ein Qualcomm Snapdragon XR2-Chip, der auf 6 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Möglichst gute Bilder sollen außerdem dadurch gewährleistet werden, dass jedes Auge des Nutzers auf ein kleines Display mit einer Auflösung von 1832 x 1920 Pixeln blickt. Hinzu kommen die entsprechenden Controller. Im Vergleich zu anderen VR-Angeboten, ist der Preis extrem niedrig angesetzt, was eigentlich nur damit erklärbar ist, dass es für den Mutterkonzern Facebook eben enorm wertvoll ist, die Daten der User mit in der Auswertung für Werbeprofile berücksichtigen zu können.
Wertvolle Daten
Das bestätigt sich im Grunde, wenn man etwas tiefer in den Angeboten des Herstellers wühlt, wie es die Kollegen vom US-Magazin PCGamer getan haben. Denn die Quest 2 gibt es auch in einer Version, die eine Anmeldung über Facebook nicht zur Voraussetzung hat. Dabei handelt es sich um eine Business-Variante, die für Nicht-Gaming-Anwendungen in Firmen eingesetzt werden soll. Hier können Nutzer dann beispielsweise in virtuelle Räume eintreten, um etwa Pläne für größere Objekte wie Bauwerke oder gestaltete Landschaften auf sich wirken zu lassen. Seitens der Hardware gibt es dabei keine Unterschiede.Wohl aber im Preis: Die Business-Variante der Quest 2 ohne Facebook-Zwang kostet 799 Dollar. Der weitergehende Business-Support kann diesen Aufpreis kaum rechtfertigen, da Oculus für diesen nach einem ersten kostenfreien Jahr dann ohnehin zusätzliche 180 Dollar per anno in Rechnung stellt. Es bleibt also nur der Schluss, dass die 799 Dollar eigentlich der realistische Marktpreis sind und die Differenz in Höhe von 500 Dollar durch die Privatkunden in Form von persönlichen Daten bezahlt werden.
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