SolarWinds-Hack: Russland hat wohl immer noch Zugriff auf US-Netze
Ende 2020 wurde der als SolarWinds bekannte Hack bekannt, dieser gilt als einer der größten Angriffe aller Zeiten. Auch wenn nicht vollständig geklärt ist, wer dahintersteckt, so gilt als sehr wahrscheinlich, dass die Angreifer in Russland saßen. Und diese dürften weiterhin Zugriff haben.
Der SolarWinds-Hack gilt als Spionagefall des Jahres, wenn nicht sogar Jahrzehnts, denn vom Ende 2020 bekannt gewordenen Angriff waren rund 250 US-Unternehmen betroffen. Ab vermutlich September 2019 hatten die Angreifer Zugriff auf die Netzwerke des texanischen IT-Unternehmens SolarWinds. Bei der Netzwerksoftware Orion wurde eine Hintertür in die Updates integriert, dabei spielte die Konfiguration der Cloud-Software von Microsoft eine wesentliche Rolle.
Der Angriff ist bereits vor Monaten entdeckt worden und die Betroffenen haben seither auch alle nur denkbaren Gegenmaßnahmen durchgeführt und auch die Verteidigung gegen solche Angriffe gestärkt. Wie CNN berichtet, ist es aber laut der offiziellen Untersuchung der amerikanischen Regierung "wahrscheinlich", dass der russische Geheimdienst SVR noch Zugriff auf US-Netze hat.
Überrascht dürfte davon kaum jemand sein: Denn man muss nicht unbedingt sofort an Spionage-Filme und -Serien denken, um zu wissen, dass Zugriffe fremder Regierungen auf Netze alles andere als ungewöhnlich sind. Und wenn es hier aktuell um russische Hacker und US-Netze geht - man kann sicherlich davon ausgehen, dass auch die NSA hier alles andere als untätig ist.
Der Angriff ist bereits vor Monaten entdeckt worden und die Betroffenen haben seither auch alle nur denkbaren Gegenmaßnahmen durchgeführt und auch die Verteidigung gegen solche Angriffe gestärkt. Wie CNN berichtet, ist es aber laut der offiziellen Untersuchung der amerikanischen Regierung "wahrscheinlich", dass der russische Geheimdienst SVR noch Zugriff auf US-Netze hat.
Angreifer noch aktiv
Die Angreifer sind immer noch "aktiv da draußen", sagte eine Quelle dem Nachrichtensender. Anne Neuberger, in der Biden-Regierung als Deputy National Security Advisor for Cyber and Emerging Technology tätig, hat entsprechende Rückfragen von CNN nicht direkt bestätigt. Indirekt gab sie aber sehr wohl zu, dass einzelne Maßnahmen russische Geheimdienste nicht vollständig von Zugriffen abhielten.Überrascht dürfte davon kaum jemand sein: Denn man muss nicht unbedingt sofort an Spionage-Filme und -Serien denken, um zu wissen, dass Zugriffe fremder Regierungen auf Netze alles andere als ungewöhnlich sind. Und wenn es hier aktuell um russische Hacker und US-Netze geht - man kann sicherlich davon ausgehen, dass auch die NSA hier alles andere als untätig ist.
Siehe auch:
- SolarWinds-Hack: USA bringen Sanktionen gegen Russland auf den Weg
- SolarWinds-Hack: US-Senator greift nachlässiges Microsoft hart an
- SolarWinds-Hack hinterlässt eine ganze Branche in blanker Panik
- Solarwinds-Hack: Untersuchung zeigt drei betroffene Microsoft-Produkte
- SolarWinds-Hack: Windows-Quellcode wird jetzt für 600.000 $ verkauft
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