Unklare Kosten, fehlende Transparenz:
Ladeanbieter werden befragt
Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte das Bundeskartellamt bekanntgegeben, dass man eine sogenannte "Sektoruntersuchung" für die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge eingeleitet hat. Bisher gab es wenig dazu zu hören - nun soll die Untersuchung ausgeweitet werden.
Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte das Bundeskartellamt bekanntgegeben, dass man eine sogenannte "Sektoruntersuchung" für die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge eingeleitet hat. Bisher gab es wenig dazu zu hören - nun soll die Untersuchung ausgeweitet werden.
Das berichtet der Spiegel und verweist dabei auf Informationen, die den Journalisten zugespielt wurden. Dabei hatte das Bundeskartellamt schon selbst angekündigt, nach einer ersten Prüfphase genauere Untersuchungen einleiten zu wollen. Es geht dabei vor allem um die teils erheblichen Preisunterschiede, die E-Auto-Fahrer beim Laden an öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Kauf nehmen müssen - und zwar an ein und derselben Säule. Denn je nachdem, wie man bezahlt und auch wie man sich legitimiert (Kundenkarte) kann es an ein und der selben Ladestation hohe Preisschwankungen geben, die für den Kunden häufig so nicht transparent sind. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
Der Spiegel kündigte daher an, dass "das Kartellamt das Ladesäulen-Wirrwarr beenden will". Zu diesem Plan gehört, dass das Bundeskartellamt Vorgaben prüft und die Bundesnetzagentur wohl einen umfangreichen Katalog zusammenstellt, der unter anderem technische, juristische und finanzielle Details für die Anbieter von Ladestationen vorgibt. Dabei sollen dann letztendlich auch die Elektrofahrer profitieren können, sobald es klare Richtlinien für die Angebote gibt.
Laut dem Spiegel-Bericht gibt es bereits einen Beschluss der Bundesnetzagentur, der künftig gelten soll. Erarbeitet wurde der wohl schon Ende 2020.
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Das berichtet der Spiegel und verweist dabei auf Informationen, die den Journalisten zugespielt wurden. Dabei hatte das Bundeskartellamt schon selbst angekündigt, nach einer ersten Prüfphase genauere Untersuchungen einleiten zu wollen. Es geht dabei vor allem um die teils erheblichen Preisunterschiede, die E-Auto-Fahrer beim Laden an öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Kauf nehmen müssen - und zwar an ein und derselben Säule. Denn je nachdem, wie man bezahlt und auch wie man sich legitimiert (Kundenkarte) kann es an ein und der selben Ladestation hohe Preisschwankungen geben, die für den Kunden häufig so nicht transparent sind. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
Transparenz fehlt
Hintergrund ist zudem, dass sich vermehrt Kunden über einzelne Ladesäulenbetreiber beschwert haben - und die Beschwerden immer weiter zunehmen. Es fehlt dabei in vielen Bereichen an Transparenz, sowohl für die Kunden, als auch für die Planer, die Ladesäulen zum Beispiel bei Einkaufszentren oder in den Innenstädten aufstellen wollen.Der Spiegel kündigte daher an, dass "das Kartellamt das Ladesäulen-Wirrwarr beenden will". Zu diesem Plan gehört, dass das Bundeskartellamt Vorgaben prüft und die Bundesnetzagentur wohl einen umfangreichen Katalog zusammenstellt, der unter anderem technische, juristische und finanzielle Details für die Anbieter von Ladestationen vorgibt. Dabei sollen dann letztendlich auch die Elektrofahrer profitieren können, sobald es klare Richtlinien für die Angebote gibt.
Laut dem Spiegel-Bericht gibt es bereits einen Beschluss der Bundesnetzagentur, der künftig gelten soll. Erarbeitet wurde der wohl schon Ende 2020.
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