Scheuer will deutsche Autoindustrie vor "Innovationsdruck" schützen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will die deutsche Automobilindustrie davor schützen, von der weltweit laufenden Verkehrswende überrollt zu werden. Trotz der Trägheit der großen Konzerne will er die Branche unbedingt halten.
Die deutschen Automobilhersteller erarbeiteten sich einst den Ruf, in Sachen Qualität und Innovationskraft weltweit führend zu sein. Das ist allerdings schon längst vorbei und die wichtigen Entwicklungen werden anderswo angestoßen. Aktuell versuchen die hiesigen Unternehmen zwar mitzuhalten, schaffen das im internationalen Maßstab aber letztlich nur bedingt. Der Fokus liegt hingegen weiterhin auf dem Verbrennungsmotor, der in immer mehr Ländern ein klares End-Datum bekommen hat.
Scheuer forderte nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA, dass man bei den politischen Vorgaben den "Grundsatz des technisch Möglichen im Blick haben" müsse. Insbesondere die neue Abgasnorm Euro 7 ist Scheuer in dieser Hinsicht ein Dorn im Auge. Der Branchenverband der deutschen Automobilindustrie VDA hatte diese bereits als ein faktisches Verbot für den Verbrennungsmotor bezeichnet. Entsprechend schlägt Scheuer, der eher politischer Arm des VDA ist als den gesamten Verkehr zukunftsgerichtet zu organisieren, in die gleiche Kerbe.
Die Technologieoffenheit steht dabei in erster Linie für ein Festhalten am Verbrennungsmotor. Entsprechend spricht Scheuer sich hier für einen verstärkten Einsatz synthetischer Kraftstoffe aus. Experten weisen aber immer wieder darauf hin, dass deren Produktion viel zu ineffizient ist, als dass sie außerhalb einiger Nischen mehr sein könnten, als eine Weiternutzung fossiler Treibstoffe.
Scheuer forderte nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA, dass man bei den politischen Vorgaben den "Grundsatz des technisch Möglichen im Blick haben" müsse. Insbesondere die neue Abgasnorm Euro 7 ist Scheuer in dieser Hinsicht ein Dorn im Auge. Der Branchenverband der deutschen Automobilindustrie VDA hatte diese bereits als ein faktisches Verbot für den Verbrennungsmotor bezeichnet. Entsprechend schlägt Scheuer, der eher politischer Arm des VDA ist als den gesamten Verkehr zukunftsgerichtet zu organisieren, in die gleiche Kerbe.
Hauptsache kein Zwang
"Wir dürfen nicht locker lassen beim Klimaschutz - aber nicht mit Verboten und Einschränkungen, sondern mit Innovationsförderung und Technologieoffenheit", sagte der Minister. Das klingt gut, bedeutet in der Praxis aber erfahrungsgemäß vor allem ein Weiter-so. Statt der Branche klare regulatorische Vorgaben zu machen, soll diese eher sanft mit Steuergeldern gelockt werden.Die Technologieoffenheit steht dabei in erster Linie für ein Festhalten am Verbrennungsmotor. Entsprechend spricht Scheuer sich hier für einen verstärkten Einsatz synthetischer Kraftstoffe aus. Experten weisen aber immer wieder darauf hin, dass deren Produktion viel zu ineffizient ist, als dass sie außerhalb einiger Nischen mehr sein könnten, als eine Weiternutzung fossiler Treibstoffe.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - Gestern 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - Vorgestern 00:27 Uhr -
die FreeCAD Version 1.1.3 ist da
d-hubs - 26.07. 23:19 Uhr -
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - 24.07. 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen