Abbau von bis zu 10.000 Stellen:
Nokia kündigt Massenentlassungen an
Vor kurzem wurde bekannt, dass Nokia wieder mit Microsoft zusammenarbeiten will. Wie das einst ausgegangen ist, ist bekannt. Und auch wenn es aktuell keinen Zusammenhang gibt: Ein gutes Omen war das nicht, denn wenig später gab Nokia Massenentlassungen bekannt.
Nokia war in den Anfangstagen der Mobiltelefonie und des Netzausbaus eine Macht, das betraf nicht nur die Handy-Sparte, sondern auch die Tätigkeit des finnischen Konzerns als Netzwerkausrüster. Wie die Sache mit den Mobiltelefonen ausging, ist längst Geschichte, nun ziehen auch über dem zweiten Standbein von damals (und heute) dunkle Wolken auf.
Denn Nokia hat heute bekannt gegeben, dass man einen massiven Stellenabbau plant (via CNN). In den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren will man zwischen 5.000 bis 10.000 Jobs kürzen, das sind bis zu elf Prozent der derzeitigen Gesamtbelegschaft.
Die Restrukturierung soll zwischen 600 und 700 Millionen Euro kosten, das Unternehmen will aber bereits bis Ende 2023 Einsparungen von rund 600 Millionen Euro verbuchen. Das Geld, das man sich in den darauffolgenden Jahren spart, will Nokia aber in zusätzliche Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung stecken.
Konzentrieren will sich Nokia vor allem auf 5G, dort fiel man zuletzt hinter seine Konkurrenten Huawei und Ericsson zurück. Stellenkürzungen sind für Nokia wie erwähnt alles andere als ungewöhnlich: Denn man musste nicht nur zu Zeiten der Microsoft-Übernahme zahlreiche Mitarbeiter gehen lassen, auch vor fünf Jahren kam es zu einem weitreichenden Stellenabbau, nämlich nach der Übernahme des französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent.
Denn Nokia hat heute bekannt gegeben, dass man einen massiven Stellenabbau plant (via CNN). In den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren will man zwischen 5.000 bis 10.000 Jobs kürzen, das sind bis zu elf Prozent der derzeitigen Gesamtbelegschaft.
Die Restrukturierung soll zwischen 600 und 700 Millionen Euro kosten, das Unternehmen will aber bereits bis Ende 2023 Einsparungen von rund 600 Millionen Euro verbuchen. Das Geld, das man sich in den darauffolgenden Jahren spart, will Nokia aber in zusätzliche Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung stecken.
"Spielen, um zu gewinnen"
Letzteres sei dringend notwendig, wenn man den Anschluss nicht verlieren will, sagte Konzernchef Pekka Lundmark: "In den Bereichen, in denen wir uns für den Wettbewerb entscheiden, werden wir spielen, um zu gewinnen. Wir verbessern daher die Produktqualität und die Kostenwettbewerbsfähigkeit und investieren in die richtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten."Konzentrieren will sich Nokia vor allem auf 5G, dort fiel man zuletzt hinter seine Konkurrenten Huawei und Ericsson zurück. Stellenkürzungen sind für Nokia wie erwähnt alles andere als ungewöhnlich: Denn man musste nicht nur zu Zeiten der Microsoft-Übernahme zahlreiche Mitarbeiter gehen lassen, auch vor fünf Jahren kam es zu einem weitreichenden Stellenabbau, nämlich nach der Übernahme des französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent.
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