"Super Resolution":
Adobe kann mit Photoshop nun doch zaubern
Die berühmten Bild-Zaubereien der Kriminaltechniker in Filmen gelten nicht grundlos als völlig realitätsfern. Doch Adobe arbeitet inzwischen recht erfolgreich daran, zumindest ein Stück weit vergleichbare Effekte bieten zu können.
Im Allgemeinen gilt die Auffassung, dass man letztlich auch mit guter Bildbearbeitung nur das aus einem Foto herausholen kann, was auch in der originalen Aufnahme drinsteckt. Wenn die Auflösung also so gering ist, dass beispielsweise ein Nummernschild von nur wenigen Pixeln erfasst werden kann, wird sich auch mit noch so viel Können keine lesbare Schrift rekonstruieren lassen.
An dieser Annahme lässt eine neue Funktion in Adobes Photoshop aber nun Zweifel aufkommen. Denn zumindest zu einem gewissen Teil sorgt das "Super Resolution"-Feature dafür, dass ein bearbeitetes Bild mehr bieten kann, als das Original vermuten ließe. Von entsprechenden positiven Erfahrungen berichtet aktuell das Magazin PetaPixel.
11205 x 8404 Pixel bei 100%
22409 x 16807 Pixel bei 100%
Die Funktion sorgt im Wesentlichen dafür, dass die Auflösung eines Fotos vervierfacht wird. Das ist im Grunde nichts besonders neues, auch verschiedene andere Tools bieten solch eine Möglichkeit bereits an. Und sie ist auch schon länger von hochauflösenden Fernsehern bekannt, die ganze Videos auf höhere Auflösungen interpolieren. Das Problem hierbei liegt aber stets darin, dass sich die Detailschärfe eben nicht automatisch ändert. Entweder bekommt man relativ verwaschene Bereiche über mehrere Pixel hinweg oder eine künstliche Scharfstellung verursacht unschöne Artefakte.
Der Kollege bei PetaPixel erprobte die Leistung der Funktion beispielsweise an einer Aufnahme, die schon seit Jahren auf seiner Festplatte lag und die ursprünglich mit dem 12-Megapixel-Sensor einer Nikon D700 aufgenommen wurde. Super Resolution bringt das Foto auf eine Auflösung von 48,2 Megapixeln und erreicht dabei eine Detail-Qualität, die man bedenkenlos auf großformatige Flächen drucken kann, was bei dem Original bei genauer Betrachtung zu einem sehr pixeligen Bild geführt hätte. Ähnlich verhielt es sich auch bei einer Portrait-Aufnahme mit einer Fujifilm GFX 100, die von 11205 x 8404 auf 22409 x 16807 Pixel interpoliert wurde und im Ergebnis gestochen scharfe Details hervorbringt.
An dieser Annahme lässt eine neue Funktion in Adobes Photoshop aber nun Zweifel aufkommen. Denn zumindest zu einem gewissen Teil sorgt das "Super Resolution"-Feature dafür, dass ein bearbeitetes Bild mehr bieten kann, als das Original vermuten ließe. Von entsprechenden positiven Erfahrungen berichtet aktuell das Magazin PetaPixel.
11205 x 8404 Pixel bei 100%
22409 x 16807 Pixel bei 100%
Die Funktion sorgt im Wesentlichen dafür, dass die Auflösung eines Fotos vervierfacht wird. Das ist im Grunde nichts besonders neues, auch verschiedene andere Tools bieten solch eine Möglichkeit bereits an. Und sie ist auch schon länger von hochauflösenden Fernsehern bekannt, die ganze Videos auf höhere Auflösungen interpolieren. Das Problem hierbei liegt aber stets darin, dass sich die Detailschärfe eben nicht automatisch ändert. Entweder bekommt man relativ verwaschene Bereiche über mehrere Pixel hinweg oder eine künstliche Scharfstellung verursacht unschöne Artefakte.
Große Drucke mit älteren Fotos
Die neue Adobe-Funktion bringt die Sache hingegen deutlich weiter. Im Hintergrund arbeitet hier ein KI-Model, das nach Angaben des Herstellers an Millionen Bildern trainiert wurde. Das Ergebnis besteht nun darin, dass die Software die Auflösung vervierfachen kann und das Ergebnis wirklich aussieht, als habe man mit einem deutlich höher auflösenden Bildsensor fotografiert.Der Kollege bei PetaPixel erprobte die Leistung der Funktion beispielsweise an einer Aufnahme, die schon seit Jahren auf seiner Festplatte lag und die ursprünglich mit dem 12-Megapixel-Sensor einer Nikon D700 aufgenommen wurde. Super Resolution bringt das Foto auf eine Auflösung von 48,2 Megapixeln und erreicht dabei eine Detail-Qualität, die man bedenkenlos auf großformatige Flächen drucken kann, was bei dem Original bei genauer Betrachtung zu einem sehr pixeligen Bild geführt hätte. Ähnlich verhielt es sich auch bei einer Portrait-Aufnahme mit einer Fujifilm GFX 100, die von 11205 x 8404 auf 22409 x 16807 Pixel interpoliert wurde und im Ergebnis gestochen scharfe Details hervorbringt.
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