Huawei will Apple und Samsung für 5G zur Kasse bitten:
2,50$ pro Gerät
Der stark von den Sanktionen der US-Regierung gebeutelte chinesische Konzern Huawei will jetzt seine 5G-Technologien stärker "versilbern". Apple, Samsung und diverse andere Hersteller sollen zahlen. Bis zu 2,50 Dollar pro Gerät sollen dabei fällig werden.
5G-Mobilfunk wird weltweit immer häufiger genutzt, wobei schon zahlreiche, teilweise auch überraschend günstige Smartphones und andere Geräte mit Unterstützung für die neuen Standards verfügbar sind. Natürlich ist die dahinter steckende Technologie aufwendig entwickelt und daher auch patentiert worden.
Während Qualcomm und andere Firmen bereits Lizenzabgaben von anderen Unternehmen kassieren, weil diese patentierte 5G-Technologien in ihren Produkten nutzen, hielt sich Huawei damit bisher zurück. Der chinesische Hersteller ist nach wie vor einer der größten Lieferanten von 5G-Mobilfunktechnik und hat die für den Betrieb der Netze nötigen Technologien auch mit entwickelt und besitzt das nach eigenen Angaben größte Portfolio an 5G-Patenten.
Huawei kündigte heute im Zuge einer ins Internet übertragenen Pressekonferenz an, dass man bei den Verhandlungen um Abgaben für seine patentierten 5G-Technologien niedrigere Gebühren ansetzen will als Konkurrenten wie Nokia, Ericsson oder Qualcomm. Pro verkauftem Gerät sollen maximal 2,50 US-Dollar für die Verwendung von 5G-Technologien aus Huaweis Patentportfolio fällig werden, so der Konzern.
Huawei will die Einnahmen aus 5G-Lizenzen direkt wieder in die Entwicklung neuer Technologien fließen lassen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die offene Natur der Patente auch dazu führt, dass die Möglichkeit zur Erhebung von Abgaben darauf nicht von den US-Sanktionen gegen den Konzern betroffen ist. Wie schon bei 3G- und 4G-Technologien ist allerdings davon auszugehen, dass es in den kommenden Jahren immer wieder Rechtsstreitigkeiten zwischen Firmen geben wird, bei denen es um Abgaben auf 5G-Mobilfunkpatente geht.
Siehe auch:
Während Qualcomm und andere Firmen bereits Lizenzabgaben von anderen Unternehmen kassieren, weil diese patentierte 5G-Technologien in ihren Produkten nutzen, hielt sich Huawei damit bisher zurück. Der chinesische Hersteller ist nach wie vor einer der größten Lieferanten von 5G-Mobilfunktechnik und hat die für den Betrieb der Netze nötigen Technologien auch mit entwickelt und besitzt das nach eigenen Angaben größte Portfolio an 5G-Patenten.
Huawei hat mehr 5G-Patente als alle anderen
Jetzt will Huawei durch die Erhebung von Abgaben auf 5G-Technologien bzw. Patentlizenzen damit auch kräftig Geld verdienen, kündigte das Unternehmen an. Konkret geht man davon aus, dass man für die Zeit von 2019 bis 2021 bis zu 1,3 Milliarden Dollar aus Abgaben für 5G-Patente erwirtschaften kann. Dazu sollen entsprechende Verhandlungen mit Apple, Samsung und diversen anderen Firmen geführt werden.Huawei kündigte heute im Zuge einer ins Internet übertragenen Pressekonferenz an, dass man bei den Verhandlungen um Abgaben für seine patentierten 5G-Technologien niedrigere Gebühren ansetzen will als Konkurrenten wie Nokia, Ericsson oder Qualcomm. Pro verkauftem Gerät sollen maximal 2,50 US-Dollar für die Verwendung von 5G-Technologien aus Huaweis Patentportfolio fällig werden, so der Konzern.
Huawei will die Einnahmen aus 5G-Lizenzen direkt wieder in die Entwicklung neuer Technologien fließen lassen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die offene Natur der Patente auch dazu führt, dass die Möglichkeit zur Erhebung von Abgaben darauf nicht von den US-Sanktionen gegen den Konzern betroffen ist. Wie schon bei 3G- und 4G-Technologien ist allerdings davon auszugehen, dass es in den kommenden Jahren immer wieder Rechtsstreitigkeiten zwischen Firmen geben wird, bei denen es um Abgaben auf 5G-Mobilfunkpatente geht.
Siehe auch:
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