WhatsApp wird umstrittene neue Datenschutzrichtlinie wieder einführen
Was macht man, wenn man für die Datenschutz-Anpassungen seiner App einen wahren Sturm an Kritik erlebt? Im Fall von Facebook verschiebt man die Änderungen, um sie wenige Wochen später wieder unverändert einzuführen. Genau das steht jetzt bei WhatsApp an.
Facebook denkt, man hat nur nicht richtig kommuniziert
Im Januar hatte WhatsApp neue Datenschutzrichtlinien präsentiert, mit der Nutzer neue, aber teilweise auch schon vorhandene Möglichkeiten zum Datenaustausch abnicken sollten. Facebook sah sich daraufhin starkem Gegenwind ausgesetzt und hatte die weitere Einführung der neuen Nutzungsregeln ausgesetzt. Wie Engadget jetzt schreibt, war diese Pause aber keinesfalls dafür gedacht, einen neuen Kurs einzuschlagen.
Vielmehr ist sich der Konzern sicher, dass man die Anpassungen beim ersten Einführungsversuch im Januar nur nicht gut genug erklärt habe: "In den kommenden Wochen werden wir in WhatsApp ein Banner mit mehr Informationen anzeigen, das die Leute in ihrem eigenen Tempo lesen können", so WhatsApp in einem Blogbeitrag. "Wir haben auch mehr Informationen eingefügt, um zu versuchen, Bedenken, die wir hören, zu adressieren. Schließlich werden wir anfangen, die Leute daran zu erinnern, diese Updates zu überprüfen und zu akzeptieren, um WhatsApp weiterhin zu nutzen."
Zu guter Letzt zeigt ein weiterer Satz des Sprechers, dass man sich bei Facebook sicher ist, dass WhatsApp trotz des steigenden Datenhungers bei Nutzern nicht an Gunst verlieren wird. "Andere Apps behaupten, sie seien besser, weil sie noch weniger Informationen als WhatsApp kennen", sagte das Unternehmen. "Wir glauben, dass die Leute nach Apps suchen, die sowohl zuverlässig als auch sicher sind, auch wenn das erfordert, dass WhatsApp einige begrenzte Daten hat."
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Facebook hat nicht die Absicht, seine Absichten rund um WhatsApp anzupassen
Ob man den Austausch von Daten zwischen Facebook und WhatsApp kritisch sieht oder nicht: Die Art, wie Facebook seit Jahren gegen Behördenauflagen und eigene Versprechen an einem ungebremsten breiten Datenfluss zwischen dem Messenger und dem Netzwerk arbeitet, kann man ohne Übertreibung als rücksichtslos bezeichnen. Wie sich zeigt, behält man diesen Ansatz auch bei den neuen Datenschutzrichtlinien bei.
Facebook denkt, man hat nur nicht richtig kommuniziert
Im Januar hatte WhatsApp neue Datenschutzrichtlinien präsentiert, mit der Nutzer neue, aber teilweise auch schon vorhandene Möglichkeiten zum Datenaustausch abnicken sollten. Facebook sah sich daraufhin starkem Gegenwind ausgesetzt und hatte die weitere Einführung der neuen Nutzungsregeln ausgesetzt. Wie Engadget jetzt schreibt, war diese Pause aber keinesfalls dafür gedacht, einen neuen Kurs einzuschlagen.
Vielmehr ist sich der Konzern sicher, dass man die Anpassungen beim ersten Einführungsversuch im Januar nur nicht gut genug erklärt habe: "In den kommenden Wochen werden wir in WhatsApp ein Banner mit mehr Informationen anzeigen, das die Leute in ihrem eigenen Tempo lesen können", so WhatsApp in einem Blogbeitrag. "Wir haben auch mehr Informationen eingefügt, um zu versuchen, Bedenken, die wir hören, zu adressieren. Schließlich werden wir anfangen, die Leute daran zu erinnern, diese Updates zu überprüfen und zu akzeptieren, um WhatsApp weiterhin zu nutzen."
Ab Mai ist Schluss ohne Ja
Ein Blick auf die Nutzungsbedingungen zeigt, dass Facebook hier inhaltlich keine Anpassungen vorgenommen hat - es sind exakt dieselben Regeln, für die man im Januar scharf kritisiert wurde. Ein WhatsApp-Sprecher bestätigt, dass die Nutzer den neuen Bedingungen letztlich bis zum 15. Mai zustimmen müssen, wenn die neue Richtlinie in Kraft tritt.Zu guter Letzt zeigt ein weiterer Satz des Sprechers, dass man sich bei Facebook sicher ist, dass WhatsApp trotz des steigenden Datenhungers bei Nutzern nicht an Gunst verlieren wird. "Andere Apps behaupten, sie seien besser, weil sie noch weniger Informationen als WhatsApp kennen", sagte das Unternehmen. "Wir glauben, dass die Leute nach Apps suchen, die sowohl zuverlässig als auch sicher sind, auch wenn das erfordert, dass WhatsApp einige begrenzte Daten hat."
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