Amazon: KI-Kameras in Lieferwagen überwachen Fahrer und Umgebung
Amazon erhöht offenbar den Druck auf seine Lieferfahrer - so sehen es zumindest die Fahrer selbst. Der weltgrößte Online-Händler hat nämlich angekündigt, die Fahrzeuge seiner Lieferflotte mit speziellen Kameras mit Rundumsicht und KI-Funktionen auszurüsten.
Wie Amazon gestern Abend ankündigte, will man alle Fahrzeuge der eigenen Lieferflotte mit den KI-Kameras des Startup-Unternehmens Netradyne ausstatten. Sie sollen helfen, "die letzte Meile" sicherer zu machen, indem das Verhalten der Fahrer und die Liefertouren mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert werden.
Tests hätten gezeigt, dass die Kameras in der Lage sind, zu einer erheblichen Reduzierung der Unfallzahlen beizutragen. Dadurch verbessere sich die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich, so die Argumentation von Amazon. Allerdings entstehen durch die mit vier Kameras ausgerüsteten Aufzeichnungsgeräte von Netradyne, die unter dem Namen Driveri vermarktet werden, zahlreiche Bedenken in Sachen Privatsphäre.
Amazon macht keinen Hehl daraus, dass man die Fahrer höchst aktiv überwachen will
Das KI-gestützte System verfügt über insgesamt vier Kameras, die jeweils auf die Straße, auf den Fahrer, die linke Seite und die rechte Seite gerichtet sind. Mit Hilfe der in die Geräte integrierten Software werden andere Fahrzeuge und die Straße ebenso dauerhaft erfasst wie der Fahrer und seine Bewegungen.
Amazon will die Videos nur in 16 Szenarien hochladen lassen, doch die sind breit gefasst
Die Aufzeichnung erfolgt ständig, die dabei entstehenden Videos sollen aber nur dann hochgeladen werden, wenn eine von 16 bestimmten Aktivitäten erkannt wird. Missachtet der Fahrer zum Beispiel ein Stoppschild, ist während der Fahrt abgelenkt oder überschreitet die auf der jeweiligen Strecke vorgegebene Höchstgeschwindigkeit, werden Videos aller vier Kameras hochgeladen und anschließend ausgewertet.
Durch die neuen Kameras sollen die Fahrer auch während ihrer Touren aktiv mit "Echtzeit-Meldungen" gewarnt werden, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten, hieß es von einem Sprecher von Amazon. Laut einem von Amazon veröffentlichten Video soll das System mit Hilfe seiner Kameras auch in der Lage sein, "gutes und schlechtes Verhalten zu erkennen".
Die von den seitlichen Kameras erfassten Videoaufzeichnungen sollen laut Amazon auch dazu verwendet werden, dem Diebstahl von Paketen nachzugehen. Aufgrund der massiven Verwendung von KI-Technologie durch Amazon fürchten Fahrer und Datenschützer nun, dass der Konzern die Daten der Überwachungssysteme in seinen Fahrzeugen auch für diverse andere, bisher kaum regulierte Zwecke einsetzen will.
Amazon macht keinen Hehl daraus, dass man die Fahrer höchst aktiv überwachen will
Das KI-gestützte System verfügt über insgesamt vier Kameras, die jeweils auf die Straße, auf den Fahrer, die linke Seite und die rechte Seite gerichtet sind. Mit Hilfe der in die Geräte integrierten Software werden andere Fahrzeuge und die Straße ebenso dauerhaft erfasst wie der Fahrer und seine Bewegungen.
Amazon will die Videos nur in 16 Szenarien hochladen lassen, doch die sind breit gefasst
Die Aufzeichnung erfolgt ständig, die dabei entstehenden Videos sollen aber nur dann hochgeladen werden, wenn eine von 16 bestimmten Aktivitäten erkannt wird. Missachtet der Fahrer zum Beispiel ein Stoppschild, ist während der Fahrt abgelenkt oder überschreitet die auf der jeweiligen Strecke vorgegebene Höchstgeschwindigkeit, werden Videos aller vier Kameras hochgeladen und anschließend ausgewertet.
Durch die neuen Kameras sollen die Fahrer auch während ihrer Touren aktiv mit "Echtzeit-Meldungen" gewarnt werden, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten, hieß es von einem Sprecher von Amazon. Laut einem von Amazon veröffentlichten Video soll das System mit Hilfe seiner Kameras auch in der Lage sein, "gutes und schlechtes Verhalten zu erkennen".
Die von den seitlichen Kameras erfassten Videoaufzeichnungen sollen laut Amazon auch dazu verwendet werden, dem Diebstahl von Paketen nachzugehen. Aufgrund der massiven Verwendung von KI-Technologie durch Amazon fürchten Fahrer und Datenschützer nun, dass der Konzern die Daten der Überwachungssysteme in seinen Fahrzeugen auch für diverse andere, bisher kaum regulierte Zwecke einsetzen will.
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