Xbox-Controller: Microsoft will Sammelklage aus Gerichtssaal verbannen
Als so genannten Controller-Drift bezeichnet man das Verhalten von Gaming-Steuergeräten, dass nach einiger Zeit durch Verschleiß Bewegungen nicht mehr ordnungsgemäß registriert werden. Dazu gibt es auch immer wieder Klagen, u. a. auch gegen Microsoft.
Den wohl bekanntesten Fall von Controller-Drifting gibt es bei Nintendo, dort kämpft die Switch-Konsole von Beginn an mit Joy-Con-Drift-Problemen samt Klagen. Der japanische Hersteller ist allerdings nicht der einzige, dem das so geht, auch Microsofts Rechtsabteilung muss sich seit einen knappen Jahr damit beschäftigen.
Im vergangenen Oktober wurde die Klage erweitert. Einerseits schlossen sich weitere Kläger der Causa an, andererseits wurde eine Verhandlung vor Geschworenen verlangt. Microsoft hat dazu nun aber mit einem Antrag geantwortet und verlangt so vom zuständigen Gericht, ein externes Schiedsverfahren zu erzwingen (via VGC). Laut Microsoft sei das vertraglich durch den Servicevertrag abgedeckt und diesem hätten sich die Kläger beim Kauf eines Xbox-Controllers unterworfen.
Bei einer solchen außergerichtlichen Schlichtung würden die einzelnen Streitfälle durch einen unabhängigen Schiedsrichter gelöst, und zwar endgültig und bindend. Hierzu gibt es bereits eine Vorlage, denn eine ähnliche Sammelklage gegen Nintendo wurde im Vorjahr auf ganz ähnliche Weise von einem Bundesrichter an ein Schiedsverfahren weitergegeben.
Siehe auch: Joy-Cons - Nintendo hat sich erstmals für das Drift-Problem entschuldigt
Vorwurf: Microsoft verschweigt das Problem bewusst
Denn im April 2019 wurde im Namen einiger Xbox-Nutzer eine Sammelklage eingereicht, die dem Redmonder Konzern vorwirft, dass es bei einer großen Anzahl an Xbox-Controllern unterschiedlicher Modelle zum Drift-Verhalten kommt. In der Klage gegen Microsoft wird behauptet, dass eine Design-Macke für das Drift-Verhalten verantwortlich ist. Microsoft soll davon auch wissen, so der Vorwurf, dies aber vor seinen Kunden zu verschweigen.Im vergangenen Oktober wurde die Klage erweitert. Einerseits schlossen sich weitere Kläger der Causa an, andererseits wurde eine Verhandlung vor Geschworenen verlangt. Microsoft hat dazu nun aber mit einem Antrag geantwortet und verlangt so vom zuständigen Gericht, ein externes Schiedsverfahren zu erzwingen (via VGC). Laut Microsoft sei das vertraglich durch den Servicevertrag abgedeckt und diesem hätten sich die Kläger beim Kauf eines Xbox-Controllers unterworfen.
Bei einer solchen außergerichtlichen Schlichtung würden die einzelnen Streitfälle durch einen unabhängigen Schiedsrichter gelöst, und zwar endgültig und bindend. Hierzu gibt es bereits eine Vorlage, denn eine ähnliche Sammelklage gegen Nintendo wurde im Vorjahr auf ganz ähnliche Weise von einem Bundesrichter an ein Schiedsverfahren weitergegeben.
Siehe auch: Joy-Cons - Nintendo hat sich erstmals für das Drift-Problem entschuldigt
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