Microsoft vereinfacht Installation des Windows Subsystem für Linux

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Microsoft hat den Installationsprozess für das Windows-Subsystem für Linux (WSL) in der jüngsten Insider-Vorschau verbessert. Damit wird der Installationsprozess vereinfacht, es ist nur noch ein einziger Befehl notwendig. Das berichtet das Online-Magazin GHacks. Martin Brinkmann erläutert, wie umfangreich die Installation der WSL bei Windows 10 vereinfacht wurde: Ab der Build-Version 20246 reicht nun ein einziger Befehl aus, um alle notwendigen Komponenten und eine unterstützte Linux-Distribution zu installieren. Die neue Funktion macht die Installation der WSL auf Windows 10-Geräten wesentlich einfacher. "Wenn Sie sich die aktuelle Installationsprozedur auf Microsofts-Website ansehen, werden Sie feststellen, dass sie insgesamt sieben Schritte umfasst, darunter die Aktivierung der erforderlichen Betriebssystemfunktionen - Windows Subsystem für Linux und Virtual Machine -, das Herunterladen des Linux-Kernel-Update-Pakets und die Installation der Linux-Distribution Ihrer Wahl", so Brinkmann. Im Insider Programm wird nun der schnelle Installationsprozess getestet. Windows Subsystem for LinuxFoto: GHacks Besonders für Nutzer, die bisher nicht häufig mit solchen Prozessen zu tun hatten, ist das eine großartige Erleichterung und dürfte das Windows-Subsystem für Linux weit nach vorn bringen.

Nicht mehr sieben Schritte notwendig

Der neue vereinfachte Installationsweg dürfte wenn alles gut geht schon im Frühjahr 2021 im nächsten Windows 10-Feature-Update 21H1 für alle Nutzer auch außerhalb des Test-Programms freigegeben werden. Es genügt dann, eine PowerShell-Eingabeaufforderung zu öffnen und den Befehl wsl --install auszuführen. Der Befehl installiert alle erforderlichen Komponenten und eine Linux-Distribution. Dabei wird, wenn keine Distribution angegeben ist, automatisch Ubuntu Linux installiert.

Der Parameter -d, gefolgt von der Kennung der Linux-Distribution, ermöglicht es, eine andere Linux-Distribution auf dem Gerät zu installieren. Das Ganze funktioniert aber nur mit Administrator-Rechten.

Unterstützt werden derzeit folgenden Distributionen:

  • Ubuntu
  • Debian
  • kali-linux
  • openSUSE-42
  • SLES-12
  • Ubuntu-16.04
  • Ubuntu-18.04
  • Ubuntu-20.04

Nach dem ersten Test von Brinkmann werden allerdings aktuell noch nicht Linux-Distributionen, die im Microsoft Store verfügbar sind, auch mit dem neuen Befehl unterstützt. Es ist gut möglich, dass die Unterstützung in kommenden Builds erweitert wird.

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