Microsoft testet erneut neuen Update-Prozess für Windows 10
Microsoft hat zum Wochenende noch eine weitere Aktualisierung für Windows Insider veröffentlicht. Es handelt sich dieses Mal um ein kumulatives Update, das nur einem Zweck dient: Man testet den Update-Prozess.
Alle freiwilligen Tester, die das Windows Insider Programm nutzen, bekommen nach dem jüngsten Update, welches Microsoft Mitte der Woche veröffentlichte, jetzt noch einmal ein kumulatives Update. Mit diesem erneuten Update schwindet jetzt aber auch die Hoffnung, dass schon in der kommenden Woche das fertige Feature-Update Windows 10 Oktober 2020 Update (20H2) freigegeben werden könnte: Microsoft testet mit dem erneuten kumulativen Insider-Update jetzt weiterhin den Update-Prozess, also die Routine, mit der neue Windows-Updates ausgeliefert werden.
Bislang hieß es, die nächste Windows 10 Version benötige nur noch wenige Minuten für den Installationsprozess, was eine gewaltige Verbesserung wäre. Doch irgendwo in diesem Prozess lauert wie es den Anschein hat noch immer ein Bug.
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Weitere bekannte Probleme
Das neue kumulative Update bringt keinerlei Neues, heißt es im Windows Blog. Laut Windows-Manager Brandon LeBlanc hat man aber zumindest den überarbeiteten Emoji-Picker freigegeben und informiert jetzt zudem über weitere bekannte Probleme mit dem Build. Die neue Buildnummer lautet 20236.1005 (KB4587587). Zu der Veröffentlichung schreibt LeBlanc:
"UPDATE 10/16: Wir beginnen mit der Einführung des kumulativen Update-Builds 20236.1005 (KB4587587). Dieses Update enthält nichts Neues und soll unsere Service-Pipeline testen. Darüber hinaus haben wir die weiterentwickelte Emoji Picker-Erfahrung und das aktualisierte Design der Touch-Tastatur allen Windows Insidern im Dev-Kanal zur Verfügung gestellt und unten einige bekannte Probleme hinzugefügt."
Es gibt ein Problem
Das Windows-Team musste dabei Anfang Oktober bei einem dieser Tests das Windows 10-Update stoppen und zurückziehen (wir berichteten), nachdem es zu großen Problemen kam. So etwas will Microsoft natürlich tunlichst vermeiden, wenn 20H2-Update fertig ist und freigegeben werden kann. Schon seit Jahren doktert das Windows-Team dabei an Verbesserungen in dem Prozess der Aktualisierungen. Mittlerweile gibt es für die Feature-Updates die sogenannten Aktivierungs-Pakete, die deutlich kleiner sind als frühere Feature-Updates.Bislang hieß es, die nächste Windows 10 Version benötige nur noch wenige Minuten für den Installationsprozess, was eine gewaltige Verbesserung wäre. Doch irgendwo in diesem Prozess lauert wie es den Anschein hat noch immer ein Bug.
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