Im Feld erprobt: SpaceX Starlink begeistert Feuerwehr-Spezialkräfte
Das Starlink-System, an dem das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX seit einiger Zeit arbeitet, scheint ein wirklich gut funktionierender Internet-Zugang zu werden. Die Spezialkräfte der Feuerwehr im US-Bundesstaat Washington sind zumindest begeistert.
SpaceX ist selbst in Seattle ansässig und hat daher erste Systeme für den Feldeinsatz an die Notfall-Einsatzgruppe gegeben, die beim Militär des Bundesstaates angesiedelt ist. In den vergangenen Wochen begleitete die Technik die Feuerwehrleute unter anderem bei Waldbränden und anderen Vorfällen in Regionen, in denen erst einmal keine Kommunikations-Infrastruktur vorhanden ist.
"Ich habe noch nie eine taktische Satelliten-Ausrüstung in der Hand gehabt, die sich so schnell installieren ließ und dann so zuverlässig funktionierte", sagte Richard Hall, Leiter der IT-Abteilung beim Washington State Military Department, gegenüber dem US-Sender CNBC. In Sachen Bandbreite und vor allem auch Latenz gebe es keinen Vergleich zu anderen Internet-Verbindungen über Satelliten.
Starlink-Empfänger im Feldeinsatz
Das ist der Tatsache geschuldet, dass die bisher genutzten Kommunikations-Verbindungen über geostationäre Orbits liefen - diese befinden sich in einer Höhe von fast 36.000 Kilometern, was bereits zu spürbaren Signallaufzeiten führt. SpaceX platziert hingegen eine große Flotte von Satelliten in recht tiefen Umlaufbahnen, so dass die Funkstrecken in sehr viel kürzerer Zeit überbrückt werden können.
Die Vorteile werden allerdings auch teuer erkauft. Durch die tiefen Orbits muss SpaceX letztlich tausende Satelliten in Erdumlaufbahnen bringen, damit eine weltweite Abdeckung erreicht wird. Wenn das Netzwerk fertig ist, wird das Unternehmen deutlich mehr Flugkörper im Weltraum haben als alle anderen Satellitenbetreiber zusammen. Das schränkt dann unter anderem die freie Sicht von Astronomen auf das Weltall ein und birgt auch die Gefahr einer wachsenden Dichte an Weltraum-Schrott.
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"Ich habe noch nie eine taktische Satelliten-Ausrüstung in der Hand gehabt, die sich so schnell installieren ließ und dann so zuverlässig funktionierte", sagte Richard Hall, Leiter der IT-Abteilung beim Washington State Military Department, gegenüber dem US-Sender CNBC. In Sachen Bandbreite und vor allem auch Latenz gebe es keinen Vergleich zu anderen Internet-Verbindungen über Satelliten.
Starlink-Empfänger im Feldeinsatz
Das ist der Tatsache geschuldet, dass die bisher genutzten Kommunikations-Verbindungen über geostationäre Orbits liefen - diese befinden sich in einer Höhe von fast 36.000 Kilometern, was bereits zu spürbaren Signallaufzeiten führt. SpaceX platziert hingegen eine große Flotte von Satelliten in recht tiefen Umlaufbahnen, so dass die Funkstrecken in sehr viel kürzerer Zeit überbrückt werden können.
Schnelle Verfügbarkeit
"Ich habe konstant weniger als 30 Millisekunden Latenz verzeichnet", sagte Hall. Das entspricht im Vergleich mit anderen Services einer Verbesserung um über 150 Prozent. Und die Bandbreite lag stets mindestens beim Doppelten der bisher genutzten Systeme. Hinzu kommt, dass die Einrichtung einer üblichen Datenverbindung via Satellit im Feld in der Regel zwischen 30 Minuten und einer Stunde dauert. Das Aufstellen eines Starlink-Terminals ist hingegen stets in fünf bis zehn Minuten erledigt gewesen und konnte von einem einzelnen Techniker durchgeführt werden.Die Vorteile werden allerdings auch teuer erkauft. Durch die tiefen Orbits muss SpaceX letztlich tausende Satelliten in Erdumlaufbahnen bringen, damit eine weltweite Abdeckung erreicht wird. Wenn das Netzwerk fertig ist, wird das Unternehmen deutlich mehr Flugkörper im Weltraum haben als alle anderen Satellitenbetreiber zusammen. Das schränkt dann unter anderem die freie Sicht von Astronomen auf das Weltall ein und birgt auch die Gefahr einer wachsenden Dichte an Weltraum-Schrott.
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