Warnung vor Billigprodukten:
Mehr tödliche Stromunfälle in Deutschland
Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) vermeldet, dass immer mehr Menschen in Deutschland bei Stromunfällen tödlich verunglücken. Allerdings bleibt die Zahl auf niedrigem Niveau. Die Experten warnen aber vor Billigprodukten.
Bei den Männern liefert die Statistik ebenfalls Zahlen zu den Todesorten. Demnach kamen sieben Personen im Haushalt ums Leben, sechs verstarben in Industrie und Gewerbe, 21 Tote mussten der Kategorie "Sonstige" zugeordnet werden. Genau an diesem Umstand zeigt sich laut dem Verband auch ein Problem: "Leider werden in den Totenscheinen immer seltener die Orte angegeben, an denen sich der Todesfall ereignet hat. Eine belastbare Analyse mit Bezug auf den Ort ist damit kaum möglich."
Mehr tödliche Stromunfälle, insgesamt aber kleiner Anteil der tragischen Unfälle
"Die Anzahl von Stromunfällen mit tödlichem Ausgang nimmt in Deutschland zu": Mit diesem Satz leitet der VDE seine aktuelle Analyse zur Lage in Deutschland ein. 2016 hatten die Experten ein historisches Minimum von 34 Todesfällen durch Stromschläge registriert, bis 2018 stieg die Zahl nach der jüngsten Erhebung um 24 Prozent. "Der Zuwachs auf 42 Personen betrifft ausschließlich Frauen. Starben im Jahr 2016 nur Männer, waren im Jahr 2018 acht Frauen unter den Todesfällen, davon sechs im Haushalt", so der Verband.Bei den Männern liefert die Statistik ebenfalls Zahlen zu den Todesorten. Demnach kamen sieben Personen im Haushalt ums Leben, sechs verstarben in Industrie und Gewerbe, 21 Tote mussten der Kategorie "Sonstige" zugeordnet werden. Genau an diesem Umstand zeigt sich laut dem Verband auch ein Problem: "Leider werden in den Totenscheinen immer seltener die Orte angegeben, an denen sich der Todesfall ereignet hat. Eine belastbare Analyse mit Bezug auf den Ort ist damit kaum möglich."
Vorsicht vor Billigprodukten
Allerdings äußern die Experten eine klare Vermutung: Demnach sieht man in der vermehrten Verwendung von Ladegeräten, "auch in Badezimmern", eine mögliche Erklärung für den Anstieg der Todeszahlen. Dabei spricht man auch eine klare Warnung vor Billigprodukten aus dem Internet aus. "Wir beobachten mit großer Sorge den Trend, dass vor allem Online-Bestellungen aus dem asiatischen Raum häufig unseren Normen und Standards nicht genügen und damit zu Fehlfunktionen, Kurzschlüssen und Sicherheitsproblemen führen können", schildert Ansgar Hinz, CEO des VDE.
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