Xbox Datenschutz-Update:
Analyse von Spracheingaben wird beendet

Microsoft hat wie angekündigt die Datenschutzeinstellungen für die Xbox aktualisiert: Nutzer bekommen jetzt mehr Kontrolle und mehr Trans­parenz. Zudem hat der Konzern versprochen, nicht länger Sprach­ein­gaben auszuwerten.
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Das meldet das Online-Magazin Neowin. Microsoft hat demnach damit begonnen, die neuen, grundlegend überarbeiteten Datenschutzbestimmungen nun den Nutzern zur Auswahl anzuzeigen und sie detaillierter zu erläutern. In einem Blogbeitrag erläutert der Xbox Operations-Manager Dave McCarthy nun, worin die Unterschiede zu den bisherigen Infor­mationen bestehen: "Letztes Jahr verpflichtete sich Microsoft, die Transparenz und Kontrolle über Kundendaten zu erhöhen", so McCarthy, "und heute unternehmen wir einen weiteren Schritt, um diesen Prinzipien Rechnung zu tragen, indem wir die Datenschutz­einstellungen für unsere Konsolen aktualisieren. Unseren Nutzern Wahlmöglichkeiten zu bieten, war schon immer eine Priorität, und wir haben auf unseren bestehenden Kontrollen aufgebaut, um Ihnen eine größere Auswahl bei Ihren Diagnosedaten zu bieten."
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Optionale und nicht-optionale Freigaben

Dazu gehört eine Übersicht aller auf der Konsole gesammelten Daten. Man kann sich nun ansehen, inwiefern Microsoft die Daten überhaupt nutzt und bekommt auf Wunsch auch angezeigt, wozu das bei der Entwicklung neuer Funktionen hilfreich ist. Die Diagnosedaten umfassen Fehlerlogs für Spiele und Anwendungen, sowie für die Konsoleneinrichtung und für Probleme, die mit Software-Updates in Zusammenhang stehen. Microsoft bietet dabei nun tatsächlich größere Transparenz, jedoch muss man die Datensammlung akzeptieren, wenn man die Konsole verwenden möchte. Nutzer können zusätzliche, optionale Diagnosedaten zur Verfügung stellen, müssen das aber dann aktiv auswählen.
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Die Änderungen werden nun nach und nach freigegeben. Es heißt, dass Microsoft den Plan verfolgt bis zum Start der Xbox Series S und X-Konsolen am 10. November allen Nutzern die neuen Datenschutzbestimmungen ausgeliefert zu haben.

Keine Sprach-Analyse mehr

Zu den wichtigen Änderungen die dem Datenschutz zu Gute kommen gehört, dass Microsoft keine Daten mehr aus Sprachsuchen oder Sprach-zu-Text-Konvertierungen sammelt. Das war bisher der Fall. Es gab darüber viel Kritik in der Branche, da in allerlei Skandalen alle großen Tech-Firmen von Amazon und Apple bis hinzu Facebook und Microsoft teils sehr sensible Sprachdaten von Menschen auswerten ließen - und es da einige Male zu groben Datenschutzverstößen gekommen war.

Xbox Series X & Series S: Alle Infos, Preise und Termine im Überblick Siehe auch:


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