Chris Roberts: Star Citizen wird nicht noch zehn bis 20 Jahre brauchen
Das ambitionierteste Projekt oder die größte Luftnummer der Gaming-Geschichte? Bei Star Citizen gehen die Meinungen auseinander. Die Kritik wird immer lauter, doch Fans halten der Weltraumsimulation die Stange. Nun meldete sich Projektchef Chris Roberts wieder einmal zu Wort.
Star Citizen wird seit mittlerweile fast einem Jahrzehnt entwickelt und hat mehr als 300 Millionen Dollar per Crowdfunding eingenommen, dazu kommen noch gut 100 Millionen aus sonstigen Finanzierungsquellen. Den Großteil des Geldes hat die Entwicklung bereits verschlungen, es gibt überdies immer wieder Vorwürfe, dass Cloud Imperium Games (CIG) damit auch abseits der eigentlichen Arbeit am Spiel eher großzügig umgeht.
Anlass war ein Forumsbeitrag zum Stand des atmosphärischen Raumsystems, mit dem man im Prinzip Luft in Raumschiffen simuliert. Hier kritisieren auch treue Fans, dass die Ziele von CIG viel zu ambitioniert, ja vollkommen unrealistisch sind und auch schlichtweg unnötig seien. So meinen Star Citizen-Spieler, dass Raumsystem wie Schadensmodell in ihrer derzeitigen bzw. bisherigen Form völlig ausreichend seien. Die Entwickler sollen sich lieber um die dringenden "Baustellen" kümmern, manches, das Roberts und Co. planen, dürfte noch zehn bis 20 Jahre brauchen.
Roberts weiter: "Das ist das Spiel, von dem ich mein ganzes Leben lang geträumt habe. Jetzt bin ich in der Lage, es umsetzen zu können. Ich bin aber nicht bereit, sein Potenzial zu gefährden, weil es länger dauert, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte." Schließlich meint der Star Citizen-Chef: "Ich kann euch versprechen, dass das von mir beschriebene Gameplay weder ein Wunschtraum ist noch zehn bis 20 Jahre brauchen wird, um es zu verwirklichen."
"Ist das alles nötig?"
Von so etwas wie einem "fertigen" Spiel ist man aber noch weit entfernt und so mancher meint, dass noch viele Jahre und vielleicht Jahrzehnte vergehen werden, bis Star Citizen abgeschlossen werden kann. Zum aktuellen Stand der Dinge gibt es immer wieder teils hitzige Diskussionen und nun hat sich Chris Roberts zu Wort gemeldet.Anlass war ein Forumsbeitrag zum Stand des atmosphärischen Raumsystems, mit dem man im Prinzip Luft in Raumschiffen simuliert. Hier kritisieren auch treue Fans, dass die Ziele von CIG viel zu ambitioniert, ja vollkommen unrealistisch sind und auch schlichtweg unnötig seien. So meinen Star Citizen-Spieler, dass Raumsystem wie Schadensmodell in ihrer derzeitigen bzw. bisherigen Form völlig ausreichend seien. Die Entwickler sollen sich lieber um die dringenden "Baustellen" kümmern, manches, das Roberts und Co. planen, dürfte noch zehn bis 20 Jahre brauchen.
"Kein Luftschloss!"
Roberts reagierte auf die Vorwürfe in einem längeren Beitrag und schreibt, dass die Sim kein "Luftschloss" sei (via PCGamesN): "Ich spüre aus deiner Antwort an mich, dass es die Zeit und die Prioritäten sind, mit denen du frustriert bist. Du hast das Gefühl, dass wir uns auf die falschen Dinge konzentrieren. Ich kann diesen Standpunkt nachvollziehen, aber das ist eine Sichtweise von außen, ohne genau zu wissen, was genau erforderlich ist, um das Gameplay zu liefern, das Star Citizen über alles stellt."Roberts weiter: "Das ist das Spiel, von dem ich mein ganzes Leben lang geträumt habe. Jetzt bin ich in der Lage, es umsetzen zu können. Ich bin aber nicht bereit, sein Potenzial zu gefährden, weil es länger dauert, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte." Schließlich meint der Star Citizen-Chef: "Ich kann euch versprechen, dass das von mir beschriebene Gameplay weder ein Wunschtraum ist noch zehn bis 20 Jahre brauchen wird, um es zu verwirklichen."
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