Android: Huawei will trotz US-Embargo weiter Updates liefern
Huawei will trotz der jüngst erneut verschärften US-Sanktionen gegen das Unternehmen und dem Ende der letzten 90 Tage gültigen Ausnahmeregelung weiter Updates und die Google Play Services für seine Android-Smartphones anbieten.
Eine wirklich offizielle Stellungnahme von Huawei zu den vor einigen Tagen erneut gesteigerten Zwangsmaßnahmen der US-Regierung gegen den chinesischen Konzern steht zwar noch aus, doch über Twitter reagierte Huawei bereits auf Anfragen von besorgten Nutzern. Zuvor lief auch die letzte, für 90 Tage begrenzte Ausnahmeregelung aus, die US-Firmen unter bestimmten Bedingungen noch eine Zusammenarbeit mit Huawei erlaubte.
Damit widerspricht Huawei Medienberichten, laut denen der chinesische Smartphone- und Tablet-Hersteller mit dem Auslaufen der letzten Ausnahmeregelung keine Updates mehr liefern könne. Tatsächlich müssen sich die Besitzer von Huawei-Geräten aber mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf einstellen, dass die Auslieferung der Sicherheits-Updates länger dauern kann, weil Huawei die Aktualisierungen unter Umständen nicht mehr von Google direkt erhält, sondern erst dann, wenn sie in das Android Open Source Project einfließen.
Wenn es um Betriebssystem-Upgrades geht, soll bei der Versorgung laut der Stellungnahme von Huawei ebenfalls keine große Veränderung zu erwarten sein. Android 11 dürfte also wie üblich auf einer Vielzahl von Geräten landen. Allerdings könnte es auch hier zu Verzögerungen kommen, weil man sich eventuell nur noch aus dem AOSP bedienen kann.
Siehe auch: Huawei-Embargo: Jetzt ist Schluss mit schnellen Android-Updates
Huawei versucht zu beruhigen
In gleich mehreren Antworten auf eine Reihe von Anfragen von Besitzern von Huawei-Smartphones erklärte das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst, dass man "keine Auswirkungen für bestehende Geräte" befürchten müsse. Es werde weiterhin Sicherheits- und allgemeine Software-Updates für Huawei-Produkte geben, so wie es bisher immer der Fall gewesen sei.Damit widerspricht Huawei Medienberichten, laut denen der chinesische Smartphone- und Tablet-Hersteller mit dem Auslaufen der letzten Ausnahmeregelung keine Updates mehr liefern könne. Tatsächlich müssen sich die Besitzer von Huawei-Geräten aber mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf einstellen, dass die Auslieferung der Sicherheits-Updates länger dauern kann, weil Huawei die Aktualisierungen unter Umständen nicht mehr von Google direkt erhält, sondern erst dann, wenn sie in das Android Open Source Project einfließen.
Wenn es um Betriebssystem-Upgrades geht, soll bei der Versorgung laut der Stellungnahme von Huawei ebenfalls keine große Veränderung zu erwarten sein. Android 11 dürfte also wie üblich auf einer Vielzahl von Geräten landen. Allerdings könnte es auch hier zu Verzögerungen kommen, weil man sich eventuell nur noch aus dem AOSP bedienen kann.
Siehe auch: Huawei-Embargo: Jetzt ist Schluss mit schnellen Android-Updates
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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