Dezimalkomma verschwunden:
Handelsplattform räumt Konten leer
Die Handelsplattform Etsy hat mit einem Bug im Abrechnungssystem für erhebliche Probleme bei einer ganzen Reihe von Verkäufern gesorgt. Denn diesen wurden teilweise die Konten komplett leergeräumt, als Portogebühren eingezogen werden sollten.
Laut einem Bericht des PC Magazine aus den USA zeigte sich an dem Fehler in der Software hinter der Plattform recht eindrücklich, wie wichtig das Dezimalkomma ist. Bei den Betreibern der Handelsplattform Etsy fiel niemandem auf, dass durch einen Bug Gebühren in hundertfacher Höhe in Rechnung gestellt und auch direkt von Konten abgebucht wurden. Erst als aufgeregte Händler sich über die Social Media-Kanäle des Dienstes zurückmeldeten, fiel das Problem auf.
Etsy bietet den Händlern in den USA die Möglichkeit, gleich fertige Versand-Etiketten inklusive Porto auszudrucken. Die Gebühren für die Post- oder Paket-Dienste werden dann vom Konto des Anbieters abgebucht. Durch den Bug kam es nun aber eben dazu, dass die Plattform bei einem Händler statt der angekündigten 11,64 Dollar einen Betrag von 1164 Dollar einzog.
Folgen hat das aber nicht nur für die Händler, sondern auch für so manchen Nutzer. Denn die Verkäufer stellten natürlich auch das Ausdrucken von Versand-Etiketten ein und verschoben das Aussenden der Waren erst einmal. Viele Besteller werden daher etwas verzögert an ihre gewünschten Produkte kommen. Auch wenn das Problem inzwischen behoben sein sollte, dürften die Folgen doch noch einige Zeit zu spüren sein.
Etsy bietet den Händlern in den USA die Möglichkeit, gleich fertige Versand-Etiketten inklusive Porto auszudrucken. Die Gebühren für die Post- oder Paket-Dienste werden dann vom Konto des Anbieters abgebucht. Durch den Bug kam es nun aber eben dazu, dass die Plattform bei einem Händler statt der angekündigten 11,64 Dollar einen Betrag von 1164 Dollar einzog.
Kleine Anbieter betroffen
Etsy ist nun aber eben ein Marktplatz, auf dem eher weniger große Händler aktiv sind. Zu finden sind hier vor allem Privatleute, Künstler, Freiberufler oder kleinere Manufakturen, die Handarbeiten zum Verkauf anbieten. Entsprechend führte der Fehler bei mehreren Verkäufern dazu, dass gleich das gesamte Konto leergeräumt wurde und es zu weiteren Problemen kam. Beim genannten Händler wurde beispielsweise das Kreditkarten-Konto vorübergehend gesperrt, da der Transaktionsrahmen ausgeschöpft war. Wenn in einer solchen Situation dann beispielsweise wichtige Raten oder die Wohnungsmiete abgebucht werden soll, kann es schnell zu einer kleinen Kettenreaktion an Unannehmlichkeiten kommen.Folgen hat das aber nicht nur für die Händler, sondern auch für so manchen Nutzer. Denn die Verkäufer stellten natürlich auch das Ausdrucken von Versand-Etiketten ein und verschoben das Aussenden der Waren erst einmal. Viele Besteller werden daher etwas verzögert an ihre gewünschten Produkte kommen. Auch wenn das Problem inzwischen behoben sein sollte, dürften die Folgen doch noch einige Zeit zu spüren sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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