Audi arbeitet an exklusiver Ladeinfrastruktur für die E-Auto-Flotte
Audi will es jetzt auch mit einer exklusiven Lade-Infrastruktur für die eigenen E-Auto-Modelle versuchen. Da der Markt in Deutschland sehr zerklüftet und für Elektroautofahrer oft undurchsichtig ist, scheint das auch eine kluge Lösung zu sein.
Klingt nach dem bekannten Modell von Tesla: Audi plant nun Medienberichten zufolge auch ein eigenes, exklusives Schnell-Ladenetzwerk für die wachsende Audi-E-Flotte aufzubauen. Die Pläne stehen aber noch ganz am Anfang, es werde daher noch dauern, bis der Konzern eine offizielle Ankündigung erwägen kann. Das berichtet der Spiegel und verweist dabei auf Informationen aus nicht näher genannten internen Quellen des Automobilherstellers.
Man sei laut dem Spiegel aber aktuell noch dabei, das Konzept auszuarbeiten. Erst zum Herbst sei ein spruchreifes Konzept zu erwarten. Einige Ideen sollen aber laut Spiegel deutlich weitergehen, als man das von den Tesla Superchargern bisher kennt. So heißt es, Audi überlege Premium-Dienste mit anzubieten, wie Ladesäulen-Reservierung. Dazu sollen die Stationen attraktive Verweilplätze werden, eventuell in Kooperation mit verschiedenen Partnern, die dann Snacks, Getränke und Zeitschriften anbieten können, wie es die Shops von großen Tankstellen machen.
Zu einem möglichen Preismodell für Service und Strom ist noch nichts bekannt geworden. Die Pläne überraschen ein wenig, denn Audi ist mit VW und Porsche auch schon bei dem Joint Venture Ionity dabei, wo gemeinsam mit BMW, Daimler und Ford ein Lade-Netzwerk aufgebaut wird. Warum man nun parallele Pläne ausarbeitet, ist nicht ganz klar.
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Schnell-Ladenetzwerk im Eigenbetrieb, aber mit Service-Partnern
Die Idee von Teslas Superchargern werde man dabei recht ähnlich übernehmen. Geplant sei ein Schnell-Ladenetzwerk im Eigenbetrieb, also nicht mit sogenannten Roaming-Partnern. Für den Audi-Fahrer soll es damit sehr viel einfacher werden, denn diese sollen möglichst unterwegs nicht lange nach einer Ladestation suchen müssen. Dafür würde man ein Netzwerk in ganz Europa aufbauen. Wenn es geht, sollen dafür zentrale Plätze an Autobahnen und Großstädten gefunden werden. Zudem soll das System dafür sorgen, dass es für die Audi-Fahrer transparenter wird, wo sie zu welchem Preis unterwegs laden können.Man sei laut dem Spiegel aber aktuell noch dabei, das Konzept auszuarbeiten. Erst zum Herbst sei ein spruchreifes Konzept zu erwarten. Einige Ideen sollen aber laut Spiegel deutlich weitergehen, als man das von den Tesla Superchargern bisher kennt. So heißt es, Audi überlege Premium-Dienste mit anzubieten, wie Ladesäulen-Reservierung. Dazu sollen die Stationen attraktive Verweilplätze werden, eventuell in Kooperation mit verschiedenen Partnern, die dann Snacks, Getränke und Zeitschriften anbieten können, wie es die Shops von großen Tankstellen machen.
Zu einem möglichen Preismodell für Service und Strom ist noch nichts bekannt geworden. Die Pläne überraschen ein wenig, denn Audi ist mit VW und Porsche auch schon bei dem Joint Venture Ionity dabei, wo gemeinsam mit BMW, Daimler und Ford ein Lade-Netzwerk aufgebaut wird. Warum man nun parallele Pläne ausarbeitet, ist nicht ganz klar.
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