Verfrühte Angst vor "Zwangsupdate" von Windows 10 1809 auf 2004

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Die Angst vor einem "Zwangs-Update" von einer älteren Windows 10-Version auf das jüngste Windows 10 Mai 2020 Update wird aktuell wieder in den Medien geschürt. Dabei geht es um die Versionen, die bereits keinen Support mehr von Microsoft erhalten.
Infografik Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten NeuerungenWindows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen

Supportende Version 1809

Microsoft geht dabei streng nach Plan vor: Jede neue Windows 10-Version wird für 18 Monate voll unterstützt, dann ist Schluss. Sicherheits­updates gibt es nach dieser Frist nur in absoluten Ausnahmefällen und für bestimmte Windows-Varianten, zum Beispiel für Enterprise- und EDU-Lizenzen. Nutzer, die eine Home- oder Pro-Lizenz verwenden, haben nach diesen regulär ein­einhalb Jahren nur die Möglichkeit, auf eine neuere Version zu aktualisieren.

Microsoft hat sich, um keine Windows 10-Nutzer von der Wartung ihrer Systeme auszu­schließen, daher entschieden, veraltete Systeme auf neuere Versionen zu aktua­li­sieren. In diesem Jahr gibt es bei dem 18-Monate-Rhythmus coronabedingt eine Ausnahme. So endet die Unterstützung für Windows 10 Version 1809 aka Windows 10 Oktober Update nicht im Mai, sondern erst im November. Bis dahin haben Nutzer die Möglichkeit selbsttätig das Update zum Beispiel auf die jüngste Windows 10 Version anzustoßen.

Microsoft verbessert den Update-Auslieferungsprozess

Der Grund, warum aber die Medien schon jetzt die Angst vor einem Zwangsupdate schüren ist, dass Microsoft eine entsprechende Meldung getwittert hat. Da hieß es, man trainiere ab sofort den "auf maschinellem Lernen (ML) basierenden Prozess zur intelligenten Auswahl und automatischen Aktualisierung von Geräten, die sich dem Ende der Betriebszeit nähern, auf Windows 10 Version 2004" (via Günter Born).


Hintergrund ist, dass Microsoft per Windows Update das neue Feature-Update verteilt und nach und nach weiteren Nutzern so als einfaches Upgrade zur Verfügung stellt. Nun sollen aber möglichst bis zum regulären Supportende viele Anwender selbst aktualisiert haben, daher soll das System forciert älteren Versionen das Update anbieten. Erst zum Ende des Jahres dürfte Microsoft dann automatische Updates von 1809 auf 2004 starten.

Noch fünf Monate bis Supportende

Zahlenmäßig dürfte es im Übrigen wenige Betroffene geben. Laut einer Auswertung der Marktanteile im April gab es gerade einmal rund neun Prozent Anwender, die noch mit der Version 1809 unterwegs waren. Seit dem Start des Mai-Updates dürfte diese Zahl noch einmal geschrumpft sein, und bis zum Supportende sind es jetzt noch einmal gute fünf Monate. Ansonsten droht ihnen dann vermutlich ab Dezember das Auto-Update. Zumindest war es in der Vergangenheit so, dass erst nach dem Supportende automatisch aktualisiert wurde.

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