5G-Verschwörung: Dorfbewohner entführen acht Mobilfunk-Techniker
Der Glaube an wirre Verschwörungstheorien rund um den neuen 5G-Mobilfunkstandard ist keineswegs ein britisches Phänomen. Das zeigt ein aktuelles Beispiel aus Peru, das in der Entführung mehrerer Techniker endete.
Dort sind in der vergangenen Woche acht Telekommunikation-Techniker entführt worden. Erst am Wochenende konnten diese wieder zu ihren Familien zurückkehren. Bei den Opfern handelt es sich um Mitarbeiter des Mobilfunkbetreibers Gilat, die ausgerückt waren, um einen der Sendemasten in der Region zu reparieren. Die Bevölkerung nahm aber an, von ihnen sollen 5G-Antennen installiert werden.
Laut Berichten lokaler Medien handelten die Bewohner der Region aus der Überzeugung, die 5G-Technik würde das Corona-Virus übertragen. Aus gleichem Grund waren auch schon in Großbritannien Mobilfunk-Anlagen und Techniker angegriffen worden. Die Netzbetreiber standen auch hier erst einmal etwas ratlos vor den Vorwürfen und versuchten irgendwie zu erklären, dass per Funk keine Viren übertragen werden können.
Inzwischen soll es Vertretern von Gilat aber gelungen sein, die Bewohner der fraglichen Gegend davon zu überzeugen, dass sie durch die Mobilfunkdienste nicht Gefahr laufen, mit Viren infiziert zu werden. Dies soll dann die Freilassung bewirkt haben. Ob auch die Theorien über die 5G-Technik dauerhaft korrigiert werden konnten, ist nicht näher ausgeführt worden.
Laut Berichten lokaler Medien handelten die Bewohner der Region aus der Überzeugung, die 5G-Technik würde das Corona-Virus übertragen. Aus gleichem Grund waren auch schon in Großbritannien Mobilfunk-Anlagen und Techniker angegriffen worden. Die Netzbetreiber standen auch hier erst einmal etwas ratlos vor den Vorwürfen und versuchten irgendwie zu erklären, dass per Funk keine Viren übertragen werden können.
Bereit zum Verzicht
Bei den Entführern handelte es sich bei dem peruanischen Fall nicht um einige Verwirrte. Berichte sprechen davon, dass bis zu tausend Bewohner mehrerer Dörfer beteiligt gewesen sein sollen. Sie forderten von dem Netzbetreiber, dass sämtlichen Antennenanlagen in ihrer Region abgeschaltet und deinstalliert werden. Der Einwand, dass sie dann auch ihre bisherigen Mobiltelefone nicht nutzen und auch kein Fernsehprogramm mehr empfangen könnten, half nicht weiter.Inzwischen soll es Vertretern von Gilat aber gelungen sein, die Bewohner der fraglichen Gegend davon zu überzeugen, dass sie durch die Mobilfunkdienste nicht Gefahr laufen, mit Viren infiziert zu werden. Dies soll dann die Freilassung bewirkt haben. Ob auch die Theorien über die 5G-Technik dauerhaft korrigiert werden konnten, ist nicht näher ausgeführt worden.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Teilen direkt von der Kamera: Kommen bald DSLMs mit 5G-Modul?
- Günstiges OLED-Smartphone: Das Poco M7 Pro 5G enttäuscht im Test
- Samsung Galaxy A36 5G: Günstiges, vielseitiges Smartphone im Test
- Samsung Galaxy A33 5G: Das Mittelklasse-Handy überzeugt im Test
- Motorola Moto G82 5G: Solides Android-Smartphone der Mittelklasse
Weiterführende Links
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Erweiterung kinderleicht: Fritz testet vereinfachte Mesh-Aktivierung
- Testlauf absolviert: Tesla Cybercab schafft wichtige Probefahrt
- Poco F9 Pro/Ultra: Xiaomis neue "günstige" Flaggschiff-Smartphones
- Microsoft KI-Super-App: Die Einheits-App ist auf dem Weg, Rollout läuft
- Apple: KI-Zugriff nur mit iCloud+-Tarif - bis zu 60 Euro im Monat
- Windows 10: Microsoft 365 beendet Funktions-Updates für Office-Apps
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Österreichs Bundesheer setzt Zeichen:
d-hubs - Gestern 11:20 Uhr -
Linux in Nordamerika: 10 %
d-hubs - 11.08. 09:51 Uhr -
Bits & Pretzels Startup-Event vom 28. Sep - 30. Sep, 2026 in Münch
d-hubs - 10.08. 17:40 Uhr -
DietPi 10.6: sprichwörtliches Leichtgewicht, optimiert
d-hubs - 10.08. 00:50 Uhr -
Ereignisanzeige ID 10002 und 10016
landbastler - 09.08. 19:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen