Xbox-Chef: In zehn Jahren gibt es noch Konsolen - aber auch Fernseher?
Nun, da die neue Konsolen-Generation vor ihrem Start steht, gab Phil Spencer, der Microsofts Xbox-Sparte leitet, einen Einblick in die nicht ganz einfache Gratwanderung, die sein Team in dem Bereich zu bewältigen hat.
Denn das gesamte Segment befindet sich an einem kritischen Punkt: Auf der einen Seite haben Spielekonsolen immer noch massiven Rückhalt unter Gamern und sind sehr beliebte Plattformen. Allerdings entwickelt sich die Welt auch weiter und es ist absehbar, dass der Einfluss der Geräte schwindet - die Frage ist eben nur, wie schnell und in welchem Umfang. Die Position als meistgenutzte Gaming-Plattformen haben die Konsolen ohnehin schon verloren.
So steht die Entscheidung für Spencer heute schon nicht mehr zwischen Konsole und PC an, wie es lange der Fall war, wie aus einem Bericht des US-Magazins Wired hervorgeht. Die am häufigsten genutzten Spielesysteme sind inzwischen Smartphones und der klischeehafte Nutzer ist hier längst nicht mehr die Hausfrau, die sich durch Candy Crush klickt, sondern der Teenager, der in PlayerUnknown's Battlegrounds gegen seine Freunde antritt. Mit der zunehmenden Verbreitung von schnellen Mobilfunkanbindungen in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern, wird die Bedeutung der Smartphones sogar noch weiter steigen, da hier stationäre Systeme ohnehin kaum vorhanden sind.
Spencer sieht allerdings auch eine weitergehende Existenzberechtigung für Konsolen. Es sei schlicht die falsche Frage, wenn man diskutiert, ob es die Systeme in zehn Jahren noch geben wird. "Längerfristig muss man meiner Ansicht nach eher sehen, ob es noch Fernseher gibt", sagte er. Davon wird dann abhängen, ob das klassische Szenario der Konsolen-Nutzung noch machbar ist oder die Geräte eine ganz andere Aufgabe haben.
So steht die Entscheidung für Spencer heute schon nicht mehr zwischen Konsole und PC an, wie es lange der Fall war, wie aus einem Bericht des US-Magazins Wired hervorgeht. Die am häufigsten genutzten Spielesysteme sind inzwischen Smartphones und der klischeehafte Nutzer ist hier längst nicht mehr die Hausfrau, die sich durch Candy Crush klickt, sondern der Teenager, der in PlayerUnknown's Battlegrounds gegen seine Freunde antritt. Mit der zunehmenden Verbreitung von schnellen Mobilfunkanbindungen in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern, wird die Bedeutung der Smartphones sogar noch weiter steigen, da hier stationäre Systeme ohnehin kaum vorhanden sind.
Gaming wird wie Serien gucken
Das ist aber auch nur ein Teil der gesamten Geschichte. Generell geht die Entwicklung dahin, dass die Nutzung von Spielen immer unabhängiger von der vorhandenen Hardware-Plattform wird. Spencer verglich das mit Netflix: "Ich weiß nicht, wo du schaust oder wo ich das nächste Mal schaue, aber wir können uns über die Serien unterhalten, die wir gesehen haben", so der Microsoft-Manager. "Ich will, dass Gaming sich auf den gleichen Stand entwickelt." Und Microsoft tut das Seinige dafür, indem entsprechende Online-Angebote bereitgestellt werden.Spencer sieht allerdings auch eine weitergehende Existenzberechtigung für Konsolen. Es sei schlicht die falsche Frage, wenn man diskutiert, ob es die Systeme in zehn Jahren noch geben wird. "Längerfristig muss man meiner Ansicht nach eher sehen, ob es noch Fernseher gibt", sagte er. Davon wird dann abhängen, ob das klassische Szenario der Konsolen-Nutzung noch machbar ist oder die Geräte eine ganz andere Aufgabe haben.
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