Zoom plant bessere Verschlüsselung - aber nicht für jeden Nutzer

Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Bildquelle: John Dierckx / Flickr
Das in den letzten Wochen so beliebte Videokonferenz-Tool Zoom plant mit stärkerer Verschlüsselung die Sicherheit zu ver­bessern. Die Pläne sind derzeit noch in der Schwebe, es steht dabei noch nicht fest, wer alles von der Verbesserung profitieren kann. Zoom hat sich seit Beginn der Coronakrise zu einem wichtigen Anbieter von Video­kon­fe­ren­zen entwickelt. Seither wachsen die Kundenzahlen stetig an - entsprechend wachsen auch die Ansprüche der Nutzer. So bestätigte nun ein Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass Zoom plant, die Verschlüsselung bei Video-Übertra­gun­gen weiter zu verbessern. Zoom will eine stärkere Verschlüsselung voraussichtlich nur für zah­len­de Kunden vorstellen und ein paar Ausnahmen dazu anbieten - wer den Dienst kos­ten­los benutzt, bleibt den Plänen nach bei "einfacher" Verschlüsselung.

Nachtrag 31. Mai Uhr: Zoom hat uns eine Stellungnahme zu den Diskussionen über künftige Änderungen überlassen. Da heißt es:

"Zoom's Ansatz zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist noch in Arbeit - von unserem erst letzte Woche veröffentlichten Entwurf eines kryptografischen Designs bis hin zu unseren anhaltenden Diskussionen darüber, für welche Kunden er gelten soll".
Zoom CloudmeetingsZoom hat sich in den letzten Wochen zu einem beliebten Tool entwickelt

Unterschied in "Basis-Sicherheit"

Von den geplanten Neuerungen werden dann aber nicht alle Nutzer gleichermaßen profitieren. Nach den derzeitigen Plänen würde Zoom für die kostenlosen Nutzer an den bestehenden Ver­schlüs­selungs- und Sicherheitsfunktionen festhalten, während für zahlende Kunden er­wei­ter­te Angebote bereitgestellt würden. Wann das geschehen soll, wurde noch nicht an­ge­kün­digt. Der Zoom-Sicherheitsberater Alex Stamos bestätigte gegenüber Reuters jedoch, dass die Pläne bezüglich der Sicherheit noch nicht final sind und es noch Änderungen geben könnte.

Das Unternehmen überlegt, für bestimmte Institutionen ebenfalls die neue Verschlüsselung kostenlos anzubieten - darunter fallen dann beispielsweise Bürgerrechtsgruppen und Or­ga­ni­sa­tio­nen, die gegen sexuellen Missbrauch von Kindern kämpfen. Auch für Schulen und an­de­re Bil­dungs­trä­ger käme das Angebot einer kostenlosen stärkeren Verschlüsselung in Be­tracht.

Die Diskussion über stärkere Verschlüs­se­lungs­ver­fah­ren für zahlende Benutzer folgt fast einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung von Zoom Version 5.0, bei der die AES-256-Bit-GCM-Ver­schlüs­se­lung hinzugefügt und eine Reihe von Da­ten­schutz- und Sicherheits­problemen be­ho­ben wur­den. Die Probleme von Zoom, ein­schließ­lich "Zoom­bom­bing", bei dem Dritte frem­de Vi­deo­kon­fe­ren­zen gekapert hatten, hat­ten un­ter anderem zu öffentlichen War­nun­gen des FBI geführt. Zahlreiche Institutionen hat­ten auf­grund der Probleme ein Nutzungs­ver­bot verhängt. Seither arbeitet Zoom offensiv an der Optimierung.

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