Zoombombing: Neues Sicherheitsupdate soll Schwachstellen schließen
Der Videochat-Dienst Zoom wurde in den vergangenen Wochen immer wieder aufgrund von Sicherheitsmängeln kritisiert. Trolle haben es vergleichsweise einfach, ungesicherte Videokonferenzen zu finden und zu kapern. Dagegen möchte der Anbieter nun jedoch stärker vorgehen.
Die Übernahme von fremden Videokonferenzen wird als "Zoombombing" bezeichnet. Während sich einige Trolle einen Spaß daraus machen, in die Meetings hereinzuplatzen, dürften die meisten Teilnehmer derartiges Verhalten überhaupt nicht lustig finden. Vor allem in Zusammenhang mit wichtigen Konferenzen und Besprechungen mit sensiblen Informationen stellt das Zoombombing ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Zusätzlich zu der Pflicht, ein Meeting mit einem Passwort zu schützen, möchte Zoom einige weitere Neuerungen einführen. Ab dem 9. Mai ist es Standard, dass Nutzer in einen Warteraum geschickt werden, bevor sie an einem privaten Meeting teilnehmen können. Außerdem kann standardmäßig nur der Host einer Konferenz seinen Bildschirm mit den anderen Teilnehmern des Meetings teilen.
Darüber hinaus haben Administratoren schon jetzt die Möglichkeit, persönliche Meeting-IDs zu deaktivieren und für jedes Meeting neue, zufällig generierte IDs zu verwenden. Damit werden auch individuelle Links, die zuvor geteilt wurden, ungültig. Zoom empfiehlt, persönliche Meeting-IDs nur für Konferenzen mit Personen, die man regelmäßig trifft, zu nutzen.
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Passwort war bislang nur optional
Deshalb wird ab dem 9. Mai immer ein Passwort benötigt, um an einer Videokonferenz teilnehmen zu können. Das geht aus einem Bericht von Engadget hervor. Bisher war es nicht unbedingt erforderlich, ein Passwort festzulegen. Ohne ein Passwort benötigen Trolle ausschließlich die Meeting-ID, um einer Konferenz beizutreten. Meeting-IDs können relativ einfach gefunden werden und bieten daher alleine keine ausreichende Sicherheit.Zusätzlich zu der Pflicht, ein Meeting mit einem Passwort zu schützen, möchte Zoom einige weitere Neuerungen einführen. Ab dem 9. Mai ist es Standard, dass Nutzer in einen Warteraum geschickt werden, bevor sie an einem privaten Meeting teilnehmen können. Außerdem kann standardmäßig nur der Host einer Konferenz seinen Bildschirm mit den anderen Teilnehmern des Meetings teilen.
Darüber hinaus haben Administratoren schon jetzt die Möglichkeit, persönliche Meeting-IDs zu deaktivieren und für jedes Meeting neue, zufällig generierte IDs zu verwenden. Damit werden auch individuelle Links, die zuvor geteilt wurden, ungültig. Zoom empfiehlt, persönliche Meeting-IDs nur für Konferenzen mit Personen, die man regelmäßig trifft, zu nutzen.
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