Totgesagte leben länger:
StudiVZ macht jetzt als VZ weiter
StudiVZ kann man wohl als Relikt aus der grauen Vorzeit der Social-Media-Portale bezeichnen, nach einer Insolvenz im Jahr 2017 war das Netzwerk auch wirtschaftlich erst mal Geschichte. Jetzt soll es als VZ aber wieder einmal wiederbelebt werden.
VZ legt den Fokus auf Gruppenkommunikation
Zum Start geht die alte und neue Geschäftsführerin Agneta Binninger auch gleich in direkte Konfrontation mit aktuell führenden Plattformen: "Die aktuellen Anbieter sind unübersichtlich, kommerziell und Alles wird auf der Timeline breitgetreten. WhatsApp ist toll, bietet aber keinerlei Funktionen, wenn aus einer der Gruppen mal ein Event oder eine organisierte Community werden soll und Instagram ist vor allem auf eine gute visuelle Selbstdarstellung und perfekte Selfies ausgerichtet. Sowohl Facebook, Instagram als auch YouTube sind Profil und Timeline zentriert." VZ wolle deshalb als "auf Gruppenkommunikation ausgerichtetes Netzwerk" aus Deutschland punkten.
Aufbau nach dem Baukastenprinzip
Der Aufbau: Nutzer bestimmen zunächst Gruppentypen, "Forum, Channel oder Plaudergruppe" und wählen dann aus einem Baukasten Funktionen wie Tools zur Terminfindung oder Gruppen interne Chats, "Buschfunk" genannt. "Die Nutzer bekommen alle Bausteine, um ihre Gruppen genau passend aufzusetzen und zu vernetzen, ohne dass die Themen auf einer unpersönlichen Timeline diskutiert werden", so die Macher.
Wenn ein Netzwerk zum wiederholten Mal wiederbelebt wird
In den frühen 2010er Jahren war es entschieden: Die VZ-Netzwerke hatte das Rennen gegen die große Konkurrenz von Facebook klar verloren. In den Jahren darauf folgten Verkauf, mehrere Neustart-Versuche und letztendlich 2017 die Insolvenz - mit der wiederholten Beteuerung, dass man StudiVZ und MeinVZ weiter fortführen werde. Jetzt bekommt die Geschichte des deutschen "Gruschel"-Netzwerks ein neues Kapitel: Aus StudiVZ und meinVZ wird die neue Plattform VZ. Seine Chancen sieht man in der Ausrichtung auf "Gruppenkommunikation", außerdem sollen "Retro Features" alte Nutzer zurückbringen.
VZ legt den Fokus auf Gruppenkommunikation
Zum Start geht die alte und neue Geschäftsführerin Agneta Binninger auch gleich in direkte Konfrontation mit aktuell führenden Plattformen: "Die aktuellen Anbieter sind unübersichtlich, kommerziell und Alles wird auf der Timeline breitgetreten. WhatsApp ist toll, bietet aber keinerlei Funktionen, wenn aus einer der Gruppen mal ein Event oder eine organisierte Community werden soll und Instagram ist vor allem auf eine gute visuelle Selbstdarstellung und perfekte Selfies ausgerichtet. Sowohl Facebook, Instagram als auch YouTube sind Profil und Timeline zentriert." VZ wolle deshalb als "auf Gruppenkommunikation ausgerichtetes Netzwerk" aus Deutschland punkten.
Aufbau nach dem Baukastenprinzip
Der Aufbau: Nutzer bestimmen zunächst Gruppentypen, "Forum, Channel oder Plaudergruppe" und wählen dann aus einem Baukasten Funktionen wie Tools zur Terminfindung oder Gruppen interne Chats, "Buschfunk" genannt. "Die Nutzer bekommen alle Bausteine, um ihre Gruppen genau passend aufzusetzen und zu vernetzen, ohne dass die Themen auf einer unpersönlichen Timeline diskutiert werden", so die Macher.
Retro-Gefühle dank Reaktivierung
Ein echtes Argument für ehemalige Nutzer will VZ dann mit der Möglichkeit bieten, alte Accounts auf das neue Netzwerk übertragen zu können - inklusive der alten Bilder. Darüber hinaus setzten die Macher auch auf den Charme der alten Gruppenstruktur von StudiVZ, das Netzwerk war in seiner Hochzeit vor allem von Spaßgruppen unter Überschriften wie "Jeder Topf hat einen Deckel! Ich glaub, ich bin ein Wok!" oder "War doof, merkste selbst, ne!?!" geprägt.
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