Ransomware: Corona-Einrichtungen sollten sich nicht sicher fühlen
Die Gier hat sich nun doch ziemlich schnell gegen die Moral durchgesetzt. Verschiedene Betreiber von Ransomware-Kampagnen haben nun doch begonnen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen, die aktuell dringend gebraucht werden, zu erpressen.
Noch vor einigen Wochen tauchten vollmundige Ankündigungen einiger krimineller Gruppen auf, in denen sie erklärten, kein Lösegeld von medizinischen Einrichtungen haben zu wollen. Diese sollten sich im Falle einer Infektion einfach melden und würden nach Verifizierung ihrer Angaben die Entschlüsselungs-Keys zugeschickt bekommen. Diese fast schon moralische Haltung hatte aber nicht allzu lang Bestand.
Wie das US-Magazin ZDNet berichtet, scheint sich aktuell eher die Gier durchzusetzen. Immerhin sind medizinische Einrichtungen aktuell besonders wichtig und damit sie reibungslos funktionieren, sind die Betreiber wohl auch besonders schnell dabei, Probleme notfalls unter Einsatz von Geld aus der Welt zu schaffen. Die Folge dessen: Die gezielten Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser, Labore und ähnliche Institutionen haben in den letzten Wochen signifikant zugenommen.
Einige Gruppen, wie etwa jene hinter der Maze-Malware halten sich durchaus weiterhin an ihre Zusage. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie weniger aktiv wären - sie versuchen ihr Geld nur eben anderswo zu holen. Die Aktivitäten richten sich somit zunehmend gegen andere Branchen, die ebenfalls kritische Systeme zu bewahren haben, damit ihr Geschäft funktioniert.
Wie das US-Magazin ZDNet berichtet, scheint sich aktuell eher die Gier durchzusetzen. Immerhin sind medizinische Einrichtungen aktuell besonders wichtig und damit sie reibungslos funktionieren, sind die Betreiber wohl auch besonders schnell dabei, Probleme notfalls unter Einsatz von Geld aus der Welt zu schaffen. Die Folge dessen: Die gezielten Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser, Labore und ähnliche Institutionen haben in den letzten Wochen signifikant zugenommen.
Interpol warnt
Das Personal in den Kliniken und der angeschlossenen Einrichtungen sollte daher aktuell besonders darauf achten, die Regeln der IT-Sicherheit einzuhalten. Denn wenn wichtige Systeme in dem Sektor stillgelegt werden, könne das ziemlich direkt zu Todesfällen führen, warnte Jürgen Stock, Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation Interpol.Einige Gruppen, wie etwa jene hinter der Maze-Malware halten sich durchaus weiterhin an ihre Zusage. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie weniger aktiv wären - sie versuchen ihr Geld nur eben anderswo zu holen. Die Aktivitäten richten sich somit zunehmend gegen andere Branchen, die ebenfalls kritische Systeme zu bewahren haben, damit ihr Geschäft funktioniert.
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