Ransomware: Erpresser leaken nach Nichtzahlung sensible Dokumente
Die Betreiber von Ransomwares begnügen sich nicht mehr damit, wichtige Dateien zu verschlüsseln und ein Lösegeld zu erpressen. Jetzt wurden interne Unterlagen mehrerer US-Unternehmen veröffentlicht, als diese die Zahlungen verweigerten.
Von dem Vorfall sind unter anderem Boeing, Lockheed Martin und SpaceX betroffen. Diese wurden aber nicht direkt attackiert. Vielmehr hatte es den Dienstleister Visser Precision getroffen, der mit diversen US-Unternehmen aus dem High Tech-Sektor zusammenarbeitet. Bei diesem hatte es die Ransomware DoppelPaymer auf zahlreiche Arbeitsplatz-PCs geschafft und dort nicht nur Dokumente verschlüsselt, sondern diese auch an die Erpresser verschickt.
Visser Precision wurde von ihnen eine Frist bis Ende März gesetzt, um die geforderte Summe zu zahlen. Wie hoch der Betrag war, ist unbekannt. Allerdings sind die DoppelPaymer bekannt dafür, nicht gerade mit kleinen Forderungen an ihre Opfer heranzutreten. Nachdem die Termine nun verstrichen, ohne dass Visser gezahlt hätte, begannen die Täter damit, die Unterlagen offen ins Netz zu stellen. Das berichtete das britische Magazin The Register, das den Veröffentlichungsort eingesehen hat.
Bei Lockheed Martin erklärte man auf Nachfrage, dass man über die Situation im Bilde sei und aktuell die Standard-Prozeduren, mit denen man entsprechenden Vorfälle bei Auftragnehmern begegnet, durchlaufe. Konkreteres teilte man dazu aber nicht mit. Visser Precision und die anderen betroffenen Unternehmen äußersten sich ebenfalls noch nicht.
Visser Precision wurde von ihnen eine Frist bis Ende März gesetzt, um die geforderte Summe zu zahlen. Wie hoch der Betrag war, ist unbekannt. Allerdings sind die DoppelPaymer bekannt dafür, nicht gerade mit kleinen Forderungen an ihre Opfer heranzutreten. Nachdem die Termine nun verstrichen, ohne dass Visser gezahlt hätte, begannen die Täter damit, die Unterlagen offen ins Netz zu stellen. Das berichtete das britische Magazin The Register, das den Veröffentlichungsort eingesehen hat.
Geheime Unterlagen
Bei den Dateien handelt es sich zum überwiegenden Teil um Rechnungen, Kontoauszüge, Business-Analysen und juristische Unterlagen. Lockheed Martin gingen so aber auch Unterlagen zu militärischen Systemen verloren - so beispielsweise die Spezifikationen einer Antenne, die für Systeme zur Beschuss-Abwehr benötigt wird. Das fällt klar in den Bereich der militärischen Geheimhaltung.Bei Lockheed Martin erklärte man auf Nachfrage, dass man über die Situation im Bilde sei und aktuell die Standard-Prozeduren, mit denen man entsprechenden Vorfälle bei Auftragnehmern begegnet, durchlaufe. Konkreteres teilte man dazu aber nicht mit. Visser Precision und die anderen betroffenen Unternehmen äußersten sich ebenfalls noch nicht.
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