SpaceX schießt 60 neue Internet-Satelliten in den Erd-Orbit

Das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX hat den erfolgreichen Start einer weiteren großen Ladung von Starlink-Satelliten vermeldet. Durch das nicht unkritisch gesehene Projekt soll eine globale Internet-Infrastruktur aufgebaut werden.
SpaceX StarlinkDie Starlink-Mini-Satelliten hinterlassen Lichtstreifen in Teleskopaufnahmen
Bisheriges Satelliten-Internet krankt daran, dass die Datenverbindungen über geostationäre Kommunikations-Satelliten laufen, die in sehr hohen Orbits fliegen. Das führt zu hohen Latenzen. Starlink soll hingegen in niedriger Höhe operieren. Einzelne Satelliten bleiben dann stets nur kurze Zeit für einen Empfänger sichtbar, so dass viele Flugkörper um die Erde kreisen müssen, zwischen denen die Verbindungen immer weitergegeben werden.

Die aktuellen Planungen belaufen sich auf 12.000 bis 42.000 kleine Satelliten, die einen relativ dichten Schwarm um die gesamte Erde bilden sollen und so jederzeit und überall Breitband-Dienste bereitstellen. Jetzt hat SpaceX mit einem Launcher die nächsten 60 Einheiten in den Weltraum befördert, wodurch die Gesamtzahl auf 422 gestiegen ist. In diesem Jahr fand monatlich ein Start statt und man wird auf einen höheren Takt kommen müssen, um das Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.

Sehr viel mehr Starts nötig

Die Planungen sehen vor, dass noch in diesem Jahr zumindest eine solche Verdichtung des Netzes möglich ist, damit Nordamerika mit Internet-Verbindungen via Starlink versorgt werden kann. Weitere Teile der Erde sollen dann im Laufe des kommenden Jahres mit abgedeckt werden, wenn andere Orbits erschlossen sind. Wie viele Satelliten man dann genau braucht, wird davon abhängen, wie viele Nutzer die Infrastruktur verwenden wollen.

Dass der Start so vieler Satelliten überhaupt wirtschaftlich ist, wird nur dadurch erreicht, dass SpaceX durch die Wiederverwendung von Raketenstufen inzwischen relativ geringe Preise für den Transport von Nutzlasten in den Erdorbit erreicht hat. Die Preise für die angebotenen Internet-Verbindungen müssen letztlich zumindest grob mit jenen der erdgebundenen Infrastrukturen mithalten können. Denn nur mit Kunden aus stark unterversorgten Regionen wird man das Netzwerk nicht finanzieren können.

Das gesamte Projekt steht allerdings auch massiv in der Kritik. Denn allein Starlink wird dazu führen, dass der Satelliten-Verkehr um die Erde signifikant zunimmt. Das führt dazu, dass Raumfahrt-Operationen Dritter komplizierter werden. Weiterhin befürchten auch Astronomen, dass ihre Beobachtungsdaten schlechter werden, wenn ständig einige der Kleinsatelliten durch das Bild der empfindlichen Großteleskope rauschen.

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Weltraum, Kommunikation, Satellit, Spacex, Starlink Weltraum, Kommunikation, Satellit, Spacex, Starlink Nasa
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