SpaceX schießt 60 neue Internet-Satelliten in den Erd-Orbit

Das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX hat den erfolgreichen Start einer weiteren großen Ladung von Starlink-Satelliten vermeldet. Durch das nicht unkritisch gesehene Projekt soll eine globale Internet-Infrastruktur aufgebaut werden. mehr... Weltraum, Kommunikation, Satellit, Spacex, Starlink Weltraum, Kommunikation, Satellit, Spacex, Starlink Nasa

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Sind das diese Viecher die man dann jeden Morgen und Abend am Himmel genießen kann? :)
 
Ich dachte wir wolltem mit SpaceX auf den Mond oder dem Mars?!. Hatte schon die Koffer gepackt, und nun les ich das, jetzt bin ich aber enttäuscht. Hat jemand ein Thermomixrezept, um mir ein Eis zu backen?
 
Bei 42.000 Satelliten, die alle ziemlich gleichen Abstand haben werden, wird das für Raketen, die höher hinauf müssen aber schon fast zum Glücksspiel. Das Netz wird ja scheinbar um den gesamten Globus gewickelt.

Bin mal gespannt, wann die ersten Astronauten drauf gehen, weil so ein Ding in einer Trägerrakete eingeschlagen ist.
 
@Hanni&Nanni: Selbst bei 42000 Satelliten sind die "Löcher" im Netzt zig Kilometer groß...

Wenn man die 42000 Satelliten am Äquator aufreihen würde, wären das immer noch knapp 1km Abstanz zwischen jedem.

Das sollte für die Raumfahrt kein Problem darstellen.
 
@Speggn: Außerdem sit die Postiion und Bewegungsrichtung jedes Satellits bekannt und man kann daher problemlos einen passenden Startvekotr finden.
 
@Speggn: Falsch. Schon der Schrott heute ist ein ganz massives Problem für die Raumfahrt. Schäden durch kleinere Schrottteile sind völlig normal. Für größere Stücke fliegt sogar die ISS regelmäßig Ausweichmanöver. Und größer heißt nicht ganze Satelliten, sondern wenige Zentimeter größe Trümmer. Aufgrund der Geschwindigkeiten haben selbst kleinste Teile eine gewaltige Sprengkraft. Daher werden Krümel ab 1 cm Größe von der Erde aus überwacht. Selbst das ist noch zu groß um Schäden zu verhindern, aber kleinere Teile lassen sich nicht beobachten. Selbst Millimeter große Teile haben mehr Auswirkung als eine Gewehrkugel auf der Erde. Edit: Es gibt zig Seiten über das Problem Weltraumschrott. Als Anfang kann man mal in Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumm%C3%BCll#Risiken
 
@Nunk-Junge: Die Starlink Satelliten sind in einem Orbit das aktiv gehalten werden muss. Ohne ständiges anheben der Umlaufbahn verglühen sie zu 100% in der Atmosphäre. Ist zum Beispiel eine der Zulassungsbedingungen.
 
@Speggn: Das stimmt. Die Starlink-Satelliten sollen auf Bahnhöhen von 328 bis 580 km fliegen. Damit fallen sie irgendwann zurück und verglühen (hoffentlich vollständig). Dies kann bei den Bahnhöhen irgendwo zwischen 1 Jahr und mehreren Jahrzehnten liegen.
 
@Nunk-Junge: Soweit ich weiß ist das aber nur im Falles eines Defekts der Fall.
Die Genehmigung beinhaltet auch die Bedingung, das die Satelliten zum Ende ihrer Lebensdauer, wenn also der Treibstoff (Krypton) zum Orbit Korrigieren zur Neige geht, aktiv einen Eintritt in die Atmosphäre einleiten, mit den letzten Reserven. Auch das sie zu 100% verglühen müssen war eine Bedingung und wurde mit mehrere Deorbits bereits demonstriert.
 
Wie sieht das denn überhaupt rechtlich aus? Kann jeder - sofern er über die Mittel verfügt - soviel Zeugs in die Umlaufbahnen hauen wie er lustig ist, oder wird sowas auch irgendwie reglementiert? (Im Moment sieht's ja eher nicht danach aus, denn der Musk zieht ja wohl sein Ding einfach so durch.)
 
@DON666: Das muss alles von einer Behörde des jeweiligen Landes genehmigt werden (FCC in den USA). Nur steht dem ja halt wirklich nix im Wege. Warum sollten sie es verbieten? SpaceX hat für alle Satelliten schon Anträge gestellt und für 12000 schon Genehmigungen erhalten.

Sollte das Netzt mal vollständig sein, und Musk auch noch die Empfangsgeräte vertreibt, ist terrestrisches Internet und irgendeine Konkurrenz quasi tot... Wird interessant...
 
@Speggn: Glasfasern werden auch weiterhin gebraucht.
Die Bandbreite der Satelliten ist nicht unbegrenzt und die Übettragung ist viel anfälliger für Wetter, Sonnenwinde usw.

Optimal ist es vor allem für Gegenden, in denen man sonst kein Netz hat, oder durch die geringere Latenz auch für Anwendungen, bei denen es auf die mikrosekunde ankommt (hochfrequenter Aktienhandel?)
 
@Speggn: Nun ja, das Stichwort "Weltraumschrott" steht nun mal nach wie vor im Raum, da wird man das Ganze ja durchaus mal kritisch hinterfragen können bzw. müssen, meiner Meinung nach. Die Dinger befinden sich ja nun auch nicht geostationär über den USA, sondern umkreisen den Globus, und selbst wenn sie geostationär wären, bezweifle ich, dass der Weltraum "über" einem Staat diesem "gehört"; es dürfte sich dabei wohl eher um sowas wie "internationale Gewässer" handeln, und deshalb ist das alles nicht wirklich so simpel, denke ich.
 
@DON666: Alle Starlink Satelliten müssen ihr Orbit immer wieder anheben, da sie so niedrig fliegen (340, 550km je nach Ausbaustufe), das die Atmosphäre sie ständig abbremst. Daher muss die Flotte auch ständig erneuert werden, da die alten Satelliten, sobald der Sprit alle ist, zur Erde fallen und verglühen. Weltraumschrott hält sich in dieser Höhe nicht.
Höher dürfen sie auch nicht fliegen, da die Signallaufzeit zu lang wird, da wir nun mal maximal Lichtgeschwindigkeit für die Kommunikation haben.
 
@DON666: Wenn die USA das nicht erlauben würden, dann startet SpaceX einfach aus einem anderen Land, der Weltraum ist Niemandsland, kann also jeder was in den Weltraum schießen.
 
@gplayeranti: ... was natürlich nicht korrekt ist. Es gibt eine Reihe an Abkommen zur Nutzung des Weltraum. Das älteste, wenn ich es gerade richtig im Kopf habe, irgendwann aus den 1960er-Jahren, gefolgt von einigen weiteren Abkommen. Daneben gibt es verschiedene Länder, die sich durch eigene Gesetzung eine (ausschließliche) Nutzung des Weltraums vorbehalten, unter anderem die USA. Letztere möglichen zwar unsinnig sein, gerade aber der sog. "Weltraumvertrag" und auch die UN-Abkommen zur Weltraumnutzung, erklären den Weltraum eben nicht zum Niemandsland.
 
@gplayeranti: Warum sollten sie das auch nicht dürfen? Musk, Gates, Bezos und Co. sind nichts anderes als US Oligarchen, die auch US Interessen durchsetzen.
 
Um 12.000 Stück in den Weltraum zu schicken, wären 200 erfolgreiche Flüge notwendig. Bei 42.000 wären es 700 Flüge. Grundlage sind jeweils 60 Satelliten pro Start. "Weltweit überall Internet per Satellit" - Was soll das bringen? Viele Regionen der Welt sind entweder gar nicht, oder extrem dünn besiedelt. Wer soll dort fürs Internet bezahlen? Und was soll man beispielsweise mit Innternet in der Sahara, oder im Dschungel anfangen? Ich glaube nicht, dass das Projekt Erfolgreich abgeschlossen wird. Aber warten wir mal ab. Es wird ja eh noch einige Jahre dauern bis zur Fertigstellung dauern.
 
Ich halte Internet über Satellitenverbindung für eher fragwürdig. Zum einen braucht man für den Upload eine ziemlich große Antenne (man sollte sich einfach mal ein Satellitentelefon anschauen), also nix mit Internet auf dem Smartphone überall, zum anderen ist die Satellitenverbindung einer kabelgebundenen Internetverbindung in so ziemlich allen Aspekten unterlegen.
Das scheint mir eher für militärische Zwecke nutzbar zu sein oder für andere Spezialanwendungen, aber weniger für den Endkunden, zumindest in der westlichen Welt (vielleicht für Entwicklungsländer ohne gute Internet Infrastruktur interessanter)
 
@Fleischmann: Auch in vielen (ggf. auch künftigen) Wachstumsmärkten und Ländern gibt es durchaus einen (wachsenden) Bedarf an Internetversorgung bzw. diese wird als Teilaspeket zur Lösung von Problemem dort gesehen (z.B. für Bildung, ...) (neben vielen anderen Aspekten natürlich).
Es ist aber nun mal deutlich einfacher irgendwo in einen Ort in Afrika eine Antenne aufzustellen, als dort mal eben Glasfaser zu verlegen. Gleiches gilt für viele Berg- und sonstige Naturregionen (z.B. Wälder).
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