Kumulatives Sicherheitsupdate für Insider-Version Windows 10 2004

Microsoft hat neben den regulären Updates zum Patch-Day auch ein ku­mu­latives Update für die kommende Windows 10 Version 2004 frei­ge­ge­ben. Es steht ab sofort allen Nutzern im Slow Ring zur Verfügung und bringt vor allem Fehlerbehebungen. Die Aktualisierung ist ein reines Bugfix-Update für den Entwicklungszweig 20H1. Das Windows-Team hat ein neues kumulatives Update gestartet, das die Buildnummer auf 19041.207 anhebt. Die Aktualisierung bringt einige Verbesserungen für die Windows Insider. Behoben wird unter anderem ein Problem, das in Verbindung mit dem RPC-Prozess dazu führt, dass der Rechner abstürzt. Zudem gibt es wichtige Fehlerbehebungen, die auch schon für die fertigen Windows 10-Versionen veröffentlicht wurden. Das Update wird daher allen Nutzern im Windows Insider Programm empfohlen.

Windows 10 20H1Windows 10 20H1Windows 10 20H1Windows 10 20H1

Alle Informationen zu dem Update gibt es wie immer im Windows Blog. Das Update wird unter KB4550936 geführt, es gibt aber wie gehabt für die Updates im Insider Ring keinen entsprechenden Eintrag in der Knowledge Base.

Die wichtigsten Änderungen und Fehlerbehebungen:

  • Wir haben ein Problem behoben, das dazu führt, dass der Remote Procedure Call (RPC)-Dienst (rpcss.exe) unerwartet geschlossen wird und das Gerät nicht mehr funktioniert. Dann müssen Sie das Gerät neu starten.
  • Wir haben ein Problem behoben, das dazu führt, dass die Device Enrollment Status Page (ESP) auf verwalteten Geräten nicht mehr reagiert, wenn eine Richtlinie auf dem Gerät installiert ist, die einen Neustart erfordert.
  • Wir haben ein Problem behoben, durch das der Blitz der Rückfahrkamera bei Geräten mit Rückfahrkamera möglicherweise nicht wie erwartet funktioniert.
  • Es umfasst auch die neuesten Sicherheitsupdates für die Microsoft Scripting Engine, den Windows-Kernel, die Windows-App-Plattform und Frameworks, die Microsoft-Grafikkomponente, Windows Media, die Windows-Shell, die Windows-Verwaltung, die Windows-Cloud-Infrastruktur, die Windows-Grundlagen, die Windows-Authentifizierung, die Windows-Virtualisierung, das Windows-Kernnetzwerk, die Windows-Speicher- und Dateisysteme, den Windows Update-Stack und die Microsoft JET-Datenbank-Engine.

Auch zu bekannten Problemen hat sich Microsoft geäußert. Demnach gibt es weiterhin einen Fehler in Verbindung mit dem Webbrowser Edge.

Bekannte Probleme

Microsoft schreibt: "Wir sind uns bewusst, dass Narrator- und NVDA-Benutzer, die die neueste Version von Microsoft Edge auf Chrombasis suchen, beim Navigieren und Lesen bestimmter Webinhalte auf gewisse Schwierigkeiten stoßen können. Narrator, NVDA und die Edge-Teams sind sich dieser Probleme bewusst. Benutzer von älteren Microsoft Edge-Versionen sind davon nicht betroffen. NVAccess hat ein NVDA 2019.3 veröffentlicht, das das bekannte Problem mit Edge löst."

Siehe auch: Windows 10 Version 2004: Microsoft veröffentlicht ISO für Insider

Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
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