Es geht ums Geld: Google bei Investitionen in Stadia-Spiele zu geizig

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Die Kassen von Google sind prall gefüllt, doch für neue Stadia-Spiele will der Konzern scheinbar nicht allzu tief in die Tasche greifen. Entwickler diverser Indie-Spiele berichten davon, dass der finanzielle Anreiz nahezu nicht existent sein soll und die Spieleauswahl daher so gering ausfällt. Mit dem Spiele-Streaming-Dienst Google Stadia erlebt das Unternehmen hinter der be­kann­ten Suchmaschine derzeit einen vergleichsweise holprigen Start. Spieler beschweren sich über die anhaltende Preispolitik, die wenigen zur Verfügung stehenden Titel und das lange Warten auf bereits vor dem Launch im November versprochene Funktionen. Das Jahr 2020 soll das Ruder für Stadia rumreißen. Google kündigte an in den nächsten Monaten über 120 Spiele für die Cloud-Gaming-Plattform zu veröffentlichen und zeitnah mit einer kostenlosen Base-Version (1080p-Streaming) an den Start zu gehen.


Google muss Überzeugungsarbeit leisten und Investitionen erhöhen

Dürfte es sich bei der Vielzahl an kommenden Titel voraussichtlich um ältere Spiele aus dem Ubisoft Uplay+-Abo handeln, scheint Google aktuell kein großes Interesse daran zu haben, neue Entwickler an Bord zu holen. Konnte man einige Publisher von Triple-A-Spielen für sich gewinnen, soll das Budget für Indie-Entwickler nicht existent zu sein. Laut den Kollegen von Business Insider ist es jedoch nicht nur der finanzielle Anreiz, der die Entwickler daran hin­dern soll sich auf Stadia einzulassen, sondern auch die ungewisse Zukunft. Für einige Stu­di­os ist es unklar, ob der Spiele-Streaming-Dienst so auch in einem Jahr noch existieren wird.

Im Gegensatz zu Stadia scheinen andere Platt­for­men wie Steam, ID@Xbox, der Epic Games und der PlayStation Store nicht nur eine grö­ße­re Community zu bieten, sondern auch ho­he In­ves­ti­tio­nen in Indie-Titel anzustreben. Google muss in Zukunft also weiter an zwei Fronten kämpfen, um Entwickler und Spieler von sich zu überzeugen. Dieser Kampf dürfte im eigenen und im Geldbeutel der Kunden entschieden werden. Mit zu hohen Spielepreisen für zu alte Titel, zuzüglich einer monatlichen Abo-Gebühr für das Spielen in 4K, scheint man jedoch einen falschen Weg eingeschlagen zu haben.

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