384 Kbit/s: O2 hebt 'reduzierte Geschwindigkeit' wegen Coronavirus an
Der deutsche Netzbetreiber O2 reagiert auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus und hat deshalb beschlossen, nicht nur seine Netze für höhere Anforderungen zu rüsten, sondern auch die nach dem Aufbrauchen des jeweiligen Datenpakets verfügbare Geschwindigkeit anzuheben.
Wie O2 heute verlauten ließ, will man allen Kunden eine Datenrate von 384 Kbit/s garantieren, wenn das in ihrem jeweiligen Mobilfunktarif enthaltene Datenpaket komplett aufgebraucht ist. Damit sollen die Kunden die Möglichkeit haben, zumindest auf wichtige Informationen zum Thema Coronavirus zugreifen zu können. Man wolle damit eine gewisse Grundversorgung garantieren, heißt es.
Dass O2 die Basis-Surfgeschwindigkeit nicht weiter anhebt oder seinerseits die durch die vom Kunden gebuchten Datenpakete entstehenden Begrenzungen streicht, dürfte wohl vor allem wirtschaftliche Gründe haben. Auch bei der O2-Zweitmarke Blau wird übrigens die "reduzierte Surf-Geschwindigkeit" wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf das gleiche Niveau angehoben.
Übrigens dürften die Auswirkungen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auf das O2-Netz ohnehin nur gering sein. So ist bei anderen Netzbetreibern sogar davon die Rede, dass die Auslastung im Mobilfunknetz im Zuge der Krise und dem daraus entstandenen Trend zur "Telearbeit", zumindest was den Zugriff auf das mobile Internet angeht, sogar gesunken ist. Stattdessen steigt die Zahl der von den Mobilfunkkunden geführten Telefonate kräftig an.
Von lächerlichen 32 Kbit/s auf noch immer kaum benutzbare 384 Kbit/s
Normalerweise liegt die "reduzierte Surf-Geschwindigkeit", wie O2 sie nennt, nur bei maximal 32 Kbit/s - die jeweilige Internetverbindung ist somit praktisch unbrauchbar. Auch eine Anhebung der Basis-Datenrate auf 384 Kbit/s ist angesichts der Maßnahmen, die zum Beispiel US-Netzbetreiber ergriffen haben, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. In den USA haben alle großen Netzbetreiber die Begrenzungen des Datenvolumens bei den Verträgen ihrer Kunden vorübergehend aufgehoben.Dass O2 die Basis-Surfgeschwindigkeit nicht weiter anhebt oder seinerseits die durch die vom Kunden gebuchten Datenpakete entstehenden Begrenzungen streicht, dürfte wohl vor allem wirtschaftliche Gründe haben. Auch bei der O2-Zweitmarke Blau wird übrigens die "reduzierte Surf-Geschwindigkeit" wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf das gleiche Niveau angehoben.
Übrigens dürften die Auswirkungen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auf das O2-Netz ohnehin nur gering sein. So ist bei anderen Netzbetreibern sogar davon die Rede, dass die Auslastung im Mobilfunknetz im Zuge der Krise und dem daraus entstandenen Trend zur "Telearbeit", zumindest was den Zugriff auf das mobile Internet angeht, sogar gesunken ist. Stattdessen steigt die Zahl der von den Mobilfunkkunden geführten Telefonate kräftig an.
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