Verfahren gegen O2 und 1&1:
Preise für Rufnummerportierung zu hoch
Schon im Herbst 2019 hatte die Bundesnetzagentur in einem Verfahren gegen Vodafone festgestellt, dass die Rufnummernmitnahme bei Tarifwechsel viel zu hoch in Rechnung gestellt wird. Obwohl die Behörde die zulässigen Preise senkte, starten jetzt Verfahren gegen 1&1 und O2.
Zudem heißt es in einem Bericht der Deutsche Presseagentur (via Teltarif), dass die Bundenetzagentur auch Verfahren gegen mehrere weitere, kleine Mobilfunkanbieter eingeleitet habe. Es geht dabei um den Streit um die Kosten, die von den Anbietern berechnet werden, wenn ein Kunde kündigt und seine bisherige Mobilfunknummer mit zu einem anderen Provider nehmen will. Neben einer klaren gesetzlichen Regelung die besagt, dass nur die tatsächlich entstandenen Kosten bei der so genannten Rufnummerportierung in Rechnung gestellt werden dürfen, gab es im Herbst 2019 bereits eine klare Ansage der Bundesnetzagentur, dass die bisherigen Preise gesenkt werden müssen.
Infografik: Smartphones in Deutschland
Anfang Februar hat sich die Behörde daher noch einmal an die Anbieter gewendet und mitgeteilt, dass nur noch eine Gebühr von maximal 6,82 Euro als angemessen gesehen wird und das man Maßnahmen bei Nichteinhaltung prüfe.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Anfang Februar hat sich die Behörde daher noch einmal an die Anbieter gewendet und mitgeteilt, dass nur noch eine Gebühr von maximal 6,82 Euro als angemessen gesehen wird und das man Maßnahmen bei Nichteinhaltung prüfe.
Frist bis zum 20. April
Ein Verfahren gegen Vodafone im vergangenen Jahr galt dabei als wegweisende Entscheidung. Die Mobilfunk-Unternehmen hatten genügend Zeit ihre Preise anpassen, doch bei vielen ist noch immer nichts dergleichen geschehen. Jetzt gibt es eine Frist bis zum 20. April, danach drohen Strafzahlungen. Es scheint, als ob einige Konzerne das ausreizen wollen.Verfahren gestartet
Preise von bis zu 30 Euro für die Mitnahme der Rufnummer sind dabei nichts seltenes - daher hat die Behörde jetzt erneut Verfahren in Gang gebracht. "Viele Mobilfunkanbieter senken die Portierungsentgelte freiwillig ab", erklärte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. "Gegen Anbieter, die eine freiwillige Absenkung nicht zugesagt haben, haben wir ein Verfahren eingeleitet." Dazu gehören O2, 1&1 Drillisch und mehrere kleinere Mobilfunkanbieter beziehungsweise Marken der großen Provider.Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
United Internet Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- McDonald's: KI bestimmt, wie viel Kunden für Burger zahlen sollen
- WSL Containers ist fertig: Linux-Container jetzt direkt unter Windows
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Startschuss für Windows 11 26H2: Das alles steckt im neuen Update
- EU-weite Durchsuchungen: Fälscher verkaufen alte Smartphones als neu
- Nova ist da: Firefox 157 startet mit neuem Design & Kompakt-Modus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen