Der Infektionstest: Charité stellt jetzt Corona-App "CovApp" bereit
Ein Kratzen im Hals, Gliederschmerzen? In Zeiten der Corona-Krise kommt da schnell die Befürchtung auf, infiziert zu sein. Die Charité hat jetzt die CovApp vorgestellt. Das Ziel: Besorgte Bürger sollen selbst ermitteln können, wie wahrscheinlich eine Infizierung wirklich ist.
"Mit dem Einsatz der CovApp leisten wir einen Beitrag zum Schutz unserer Patienten und Beschäftigen", so die Charité. Es gehe darum "Menschen, deren Symptome nicht auf SARS-CoV-2 hindeuten, in der Untersuchungsstelle nicht zu gefährden und andersherum Patienten, die dringend eine Testung brauchen, schnellstmöglich abstreichen zu können", erläutert Prof. Dr. Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité. Der Test setzt auf einen Fragebogen, der rund 10 Minuten Zeit in Anspruch nimmt.
Demnach sei die Anwendung als Entscheidungshilfe zu verstehen, mit der Bürger schon zu Hause ermitteln können, ob ein Aufsuchen von Untersuchungsstelle und ein COVID-19-Test wirklich sinnvoll ist. "Die Antworten aus dem Fragebogen können mittels QR-Code effizient an die Charité übermittelt werden. Dieser ist anonym und wird direkt auf dem Endgerät der Nutzer bearbeitet und gespeichert", so die Universitätskliniken zur Funktionsweise. Auch Informationen, wie sich das eigene Infektionsrisiko reduzieren lässt, sowie Handlungsempfehlungen auf Basis der Antworten werden über die Plattform bereitgestellt.
CovApp Webanwendung der Charité
Um das System zu entlasten, sollen Bürger erst einmal selbst prüfen
Die dynamische Entwicklung rund um den Corona-Virus sorgt dafür, dass sich eine gewisse Verunsicherung in der Bevölkerung breitmacht. Auch wenn es bisher nicht möglich ist, einen zuverlässigen medizinischen Test selbst durchzuführen, will die Charité jetzt mit einem neuen digitalen Werkzeug dazu beitragen, dass Bürger nicht unnötig Untersuchungsstellen aufsuchen. Ab sofort ist unter dem Namen CovApp dafür eine browserbasierte Webanwendung verfügbar. Infografik Coronavirus: Weltweit nun mehr Infizierte als in China
"Mit dem Einsatz der CovApp leisten wir einen Beitrag zum Schutz unserer Patienten und Beschäftigen", so die Charité. Es gehe darum "Menschen, deren Symptome nicht auf SARS-CoV-2 hindeuten, in der Untersuchungsstelle nicht zu gefährden und andersherum Patienten, die dringend eine Testung brauchen, schnellstmöglich abstreichen zu können", erläutert Prof. Dr. Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité. Der Test setzt auf einen Fragebogen, der rund 10 Minuten Zeit in Anspruch nimmt.
Demnach sei die Anwendung als Entscheidungshilfe zu verstehen, mit der Bürger schon zu Hause ermitteln können, ob ein Aufsuchen von Untersuchungsstelle und ein COVID-19-Test wirklich sinnvoll ist. "Die Antworten aus dem Fragebogen können mittels QR-Code effizient an die Charité übermittelt werden. Dieser ist anonym und wird direkt auf dem Endgerät der Nutzer bearbeitet und gespeichert", so die Universitätskliniken zur Funktionsweise. Auch Informationen, wie sich das eigene Infektionsrisiko reduzieren lässt, sowie Handlungsempfehlungen auf Basis der Antworten werden über die Plattform bereitgestellt.
Kein Ersatz für medizinische Beratung
Wie die Charité betont, darf die CovApp nicht als Ersatz für eine ärztliche Beratung und Behandlung verstanden werden. "Wenn Sie sich aktuell schwer krank fühlen, suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe auf", so das Klinikum. Da es sich bei der Charité um eine Berliner Einrichtung handelt, können angegebene Ansprechpartner und Kontakte für Nutzer aus anderen Regionen nicht passend sein, die weiteren Entscheidungshilfen behalten aber ihre Relevanz.CovApp Webanwendung der Charité
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