Rückzieher: Microsoft will Chrome-Nutzer doch nicht zu Bing nötigen
Vor einigen Wochen hat Microsoft viel Aufregung ausgelöst, denn es wurden Pläne bekannt, dass Nutzer von Office 365 ProPlus auch in Chrome zur hauseigenen Bing-Suchmaschine gezwungen werden sollten. Davon nimmt der Konzern nun wieder Abstand.
Die Sache war allerdings etwas komplizierter als dass Microsoft die Bing-Marktanteile künstlich nach oben treiben wollte: Denn die Bing-Suche bzw. der Zwang dazu hatte als Hintergrund, dass Business-Nutzer auf diese Weise "Zugriff auf relevante Arbeitsplatzinformationen direkt über den Browser bekommen", wie es damals hieß.
Dabei handelte es sich um Informationen wie Kontakte und Dateien, Bing sollte nicht nur das Web, sondern auch das Netzwerk des jeweiligen Unternehmens durchsuchen. Zudem ließ sich diese Funktion auch recht leicht wieder rückgängig machen. Dennoch: Die Außenwirkung war verheerend, da die geplante Browser-Erweiterung eben auf einem Zwang basierte - und das mag eben niemand.
Microsoft: "Vor allem haben wir von Kunden gehört, dass sie nicht wollen, dass Office 365 ProPlus die Suchergebnisse ohne eine Opt-in-Möglichkeit verändert, und auch einen Weg haben wollen, das auch auf nicht verwalteten Geräten zu regeln."
Basierend auf diesem Feedback kündigte Microsoft deshalb diverse Änderungen an, allen voran, dass dieses neue Feature nicht länger automatisch für Office 365 ProPlus-Nutzer verteilt wird. Admins können bzw. müssen das stattdessen bewusst aktivieren. Damit schwenkt Microsoft komplett auf optional um, es kommt also zu keiner Zwangsbeglückung mehr.
Damit kommt es auch zu einer Verschiebung des Rollouts, denn ursprünglich sollte das alles mit Version 2002 von Office 365 ProPlus kommen. Einen neuen Zeitplan will Microsoft in den kommenden Wochen bekannt geben.
Dabei handelte es sich um Informationen wie Kontakte und Dateien, Bing sollte nicht nur das Web, sondern auch das Netzwerk des jeweiligen Unternehmens durchsuchen. Zudem ließ sich diese Funktion auch recht leicht wieder rückgängig machen. Dennoch: Die Außenwirkung war verheerend, da die geplante Browser-Erweiterung eben auf einem Zwang basierte - und das mag eben niemand.
180-Grad-Wende in Richtung Opt-in
Inzwischen hat Microsoft aber bekannt gegeben, dass man diese Pläne aufgibt. In einem Blogbeitrag schreibt das Redmonder Unternehmen, dass man zwar auch viele positive Rückmeldungen gehört habe, aber auch viele Bedenken über das Wie der Verteilung bzw. Einführung dieses Features.Microsoft: "Vor allem haben wir von Kunden gehört, dass sie nicht wollen, dass Office 365 ProPlus die Suchergebnisse ohne eine Opt-in-Möglichkeit verändert, und auch einen Weg haben wollen, das auch auf nicht verwalteten Geräten zu regeln."
Basierend auf diesem Feedback kündigte Microsoft deshalb diverse Änderungen an, allen voran, dass dieses neue Feature nicht länger automatisch für Office 365 ProPlus-Nutzer verteilt wird. Admins können bzw. müssen das stattdessen bewusst aktivieren. Damit schwenkt Microsoft komplett auf optional um, es kommt also zu keiner Zwangsbeglückung mehr.
Damit kommt es auch zu einer Verschiebung des Rollouts, denn ursprünglich sollte das alles mit Version 2002 von Office 365 ProPlus kommen. Einen neuen Zeitplan will Microsoft in den kommenden Wochen bekannt geben.
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