Office 365 ProPlus: Microsoft "zwingt" Chrome zu Bing-Suche
Microsoft hat zuletzt einen erstaunlichen Image-Wechsel vollzogen und hat sich von seinem Ruf, ein skrupelloser Monopolist, der sich unlauterer Geschäftspraktiken nicht scheut, verabschiedet. Doch offenbar gibt es das "alte" Microsoft noch, zumindest in einem Office 365-Fall.
Der Redmonder Konzern hat spätestens mit dem Amtsantritt von Satya Nadella auf einen Kuschelkurs eingeschwenkt und beispielsweise die aggressive und vielkritisierte "Scroogled"-Kampagne gegen Google in den Mülleimer verfrachtet. Doch nun kehrt die hässliche Seite des Konzerns ein Stück weit zurück.
Denn der Redmonder Konzern will Kunden von Office 365 ProPlus zwingen, dass sie als Microsoft-eigene Suchmaschine Bing in Chrome nutzen bzw. voreingestellt haben. In einer Ankündigung schreibt das Unternehmen, dass ab der für Februar bzw. März geplanten Version 2002 im Chrome-Browser eine Erweiterung mit dem Namen "Microsoft Search in Bing" installiert wird.
Wie ZDNet berichtet, sind zunächst nur Office 365 ProPlus-Business-Nutzer (in u. a. den USA, UK, Frankreich und Deutschland) betroffen, sie sollen dank der Erweiterung "Zugriff auf relevante Arbeitsplatzinformationen direkt über den Browser bekommen". Gemeint sind damit geschäftsrelevante Informationen wie Kontakte und Dateien.
Dennoch gibt es dieses bereits. Denn viele Nutzer machen ihrem Unmut Luft, auf Reddit und GitHub gibt es bereits zahlreiche Beiträge mit Kritik. Die Anwender, darunter viele Admins, verstehen zwar, dass Microsoft diese Erweiterung installiert, nicht aber, dass Chrome gezwungen wird, die Default-Suchmaschine zu ändern. Ob man die Sache nun skandalisiert oder nicht, glücklich agiert Microsoft hier definitiv nicht. Denn Zwangsbeglückung kommt bei Nutzern nie an und das ausnahmslos.
Denn der Redmonder Konzern will Kunden von Office 365 ProPlus zwingen, dass sie als Microsoft-eigene Suchmaschine Bing in Chrome nutzen bzw. voreingestellt haben. In einer Ankündigung schreibt das Unternehmen, dass ab der für Februar bzw. März geplanten Version 2002 im Chrome-Browser eine Erweiterung mit dem Namen "Microsoft Search in Bing" installiert wird.
Wie ZDNet berichtet, sind zunächst nur Office 365 ProPlus-Business-Nutzer (in u. a. den USA, UK, Frankreich und Deutschland) betroffen, sie sollen dank der Erweiterung "Zugriff auf relevante Arbeitsplatzinformationen direkt über den Browser bekommen". Gemeint sind damit geschäftsrelevante Informationen wie Kontakte und Dateien.
Lässt sich entfernen und blocken
Das Ganze wird allerdings nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. So schreibt Microsoft selbst, dass man die Sache wieder rückgängig machen bzw. wie man die Installation von vornhinein unterbinden kann. Microsoft hat also vermutlich das negative Feedback erwartet.Dennoch gibt es dieses bereits. Denn viele Nutzer machen ihrem Unmut Luft, auf Reddit und GitHub gibt es bereits zahlreiche Beiträge mit Kritik. Die Anwender, darunter viele Admins, verstehen zwar, dass Microsoft diese Erweiterung installiert, nicht aber, dass Chrome gezwungen wird, die Default-Suchmaschine zu ändern. Ob man die Sache nun skandalisiert oder nicht, glücklich agiert Microsoft hier definitiv nicht. Denn Zwangsbeglückung kommt bei Nutzern nie an und das ausnahmslos.
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