Bahn-Reisende: Kaffee und Essen per App an den Platz bestellen
Die Bahn versucht ihren Service gegenüber den Fahrgästen zu verbessern und ermöglicht es zukünftig, Essen aus dem Bord-Bistro direkt per App zu bestellen. Das setzt natürlich voraus, dass man mit dem Smartphone am Platz auch eine Datenverbindung hat.
Erste Tests gab es bereits auf einer Strecke nach Frankreich. Das Angebot habe dabei gut funktioniert und soll deshalb nun auch auf inländischen Strecken an den Start gehen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Michael Peterson, der bei der Bahn für den Fernverkehr zuständig ist. Allerdings dauert es stets, bis Neuerungen bei der Bahn in der Praxis ankommen - die erste Strecke mit dem Service soll im Herbst dieses Jahres zur Verfügung stehen.
Die Bestellungen sollen von den Fahrgästen dann in der DB Navigator-App abgegeben werden können. Die Mitarbeiter des Bord-Bistros bringen dann auf Wunsch Snacks oder warme Speisen und auch Heißgetränke zum Platz. Das setzt allerdings voraus, dass man in der ersten Klasse unterwegs ist. Passagiere der zweiten Klasse können auch Bestellungen abgeben, werden aber nur darüber informiert, wenn ihr Essen fertig ist - dann müssen sie es selbst abholen kommen.
Immerhin war die Vergabe der 5G-Lizenzen daran geknüpft, dass deren neue Inhaber auch an den Bahnstrecken schnell flächendeckendes Breitband-Internet bereitstellen. Das wäre letztlich eine der leichteren Varianten, mit denen die Bahn für die Verbraucher interessanter gemacht werden könnte.
Siehe auch: Bahn: Neue IC-Züge booten eine Stunde, Firmware stürzt oft ab
Die Bestellungen sollen von den Fahrgästen dann in der DB Navigator-App abgegeben werden können. Die Mitarbeiter des Bord-Bistros bringen dann auf Wunsch Snacks oder warme Speisen und auch Heißgetränke zum Platz. Das setzt allerdings voraus, dass man in der ersten Klasse unterwegs ist. Passagiere der zweiten Klasse können auch Bestellungen abgeben, werden aber nur darüber informiert, wenn ihr Essen fertig ist - dann müssen sie es selbst abholen kommen.
Netz ist die Basis
Dass die Sache funktioniert, muss der jeweilige Zug natürlich in erster Linie mal über eine dauerhaft funktionierende Datenanbindung verfügen. Entsprechend lässt sich vermuten, dass die zaghafte Einführung des neuen Angebotes erst einmal dort erfolgen wird, wo entlang der Strecke schon eine gut ausgebaute Mobilfunk-Infrastruktur besteht. Diese soll in der nächsten Zeit aber ohnehin sehr viel stärker entlang der Schienenwege entstehen.Immerhin war die Vergabe der 5G-Lizenzen daran geknüpft, dass deren neue Inhaber auch an den Bahnstrecken schnell flächendeckendes Breitband-Internet bereitstellen. Das wäre letztlich eine der leichteren Varianten, mit denen die Bahn für die Verbraucher interessanter gemacht werden könnte.
Siehe auch: Bahn: Neue IC-Züge booten eine Stunde, Firmware stürzt oft ab
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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