Bahn-Reisende: Kaffee und Essen per App an den Platz bestellen

Die Bahn versucht ihren Service gegenüber den Fahrgästen zu verbessern und ermöglicht es zukünftig, Essen aus dem Bord-Bistro direkt per App zu bestellen. Das setzt natürlich voraus, dass man mit dem Smartphone am Platz auch eine Datenverbindung hat. mehr... Deutsche Bahn, Ice, Eisenbahn, Bahnhof, TGV, SNCF Bildquelle: Ninostar (CC BY-SA 3.0) Deutsche Bahn, Ice, Eisenbahn, Bahnhof, TGV, SNCF Deutsche Bahn, Ice, Eisenbahn, Bahnhof, TGV, SNCF Ninostar (CC BY-SA 3.0)

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"Die Bahn versucht ihren Service gegenüber den Fahrgästen zu verbessern"
Pünktliche bzw. überhaupt fahrende Züge wären da doch schonmal ein Fortschritt. Was bringt es einem überteuertes Essen und Trinken an den Platz bestellen zu können wenn nichts voran geht.
 
@CrazyWolf: Ein nicht fahrender Zug ist immerhin nicht unpünktlich!
 
@Blackspeed: Leider nutzt das die Bahn aus und die "Endhaltestellen" werden dann bei einer verspäteten Verbindung gestrichen, damit der Zug auf dem Rückweg wieder besser in den Zeitplan kommt.
Beim 36C3 gab es dazu einen interessanter Beitrag.
 
@CrazyWolf: Ich glaube eher nicht, dass die Programmierer, welche die App entwickeln, in irgendeiner Weise Einfluss auf die von dir angesprochenen Probleme haben. Sollen die Software-Programmierer nun alle eine Auszeit nehmen und in Urlaub gehen, bis eine andere Abteilung die von dir genannten Sachen in den Griff kriegt?
Man kann auch an mehreren Fronten gleichzeitig arbeiten. Da die App-Programmierer sich nunmal nicht um die Pünktlichkeit kümmern können, können sie ja ruhig schonmal sowas hier machen. Dadurch gehen auch keine Ressourcen für wichtigere Dinge verloren. Du kannst ja schlecht dem Android-Entwickler sagen, er soll sich erstmal um wichtigere Dinge wie funktionierende Züge kümmern.
 
@mh0001: Die Mittel, welche für solche Apps verschwendet werden(schnell mal millionen), könnten in zusätzliches Wartungspersonal oder Streckenausbau/instandhaltung fließen.

Es ist weiter in gänze sinnlos solche "oh wir müssen digitaler werden" Spielereien zu finanzieren, während der eigentliche Service, Transport von a nach b gem. Fahrplan, nicht in akzeptabler Qualität/Zuverlässligkeit erbracht wird.

Im konkreten Fall bin ich mir nichtmal sicher ob es überhaupt von Vorteil ist gegenüber einem Bistrowagen/Snacktrolley, da man den überteuerten Fraß trotzdem abholen muss/jemand ohnehin zu einem gelaufen kommt.

EDIT: Typo
 
Das ist nicht der Fortschritt den sich die Kunden von der Bahn wünschen. Pünklche und saubere Züge, genügend Sitzplätze für alle und funktionierende Klimaanlagen im Sommer wäre ein guter Anfang.
 
@DudeD: "Genügend Sitzplätze für alle"? Zaubern können die auch nicht. Wenn der Zug voll ist, ist er voll. Darum bin ich ja eigtl dafür, gar keine Tickets mehr ohne Platzreservierung anzubieten. D.h., wenn so viele Tickets verkauft wurden wie der Zug Plätze hat, ist Ende für diese Verbindung. Und wer keinen Platz reserviert hat, darf nicht in den Zug. Dann gibt es wie gewünscht auch Sitzplätze für alle.
 
Die Bahn hat wahrlich andere Baustellen als Service am Platz für die 1. Klasse anzubieten.

Zuerst sollten sie sich mal um die Pünktlichkeit kümmern. Als zweites wäre es hilfreich, wenn die Züge technisch in Ordnung wären. Gesperrte Türen, defekte Toiletten, nicht funktionierende Klimaanlagen, ausgefallene Reservierungsanzeigen... da ist genug zu tun.

Als drittes sollte sie die Bahn um die Sauberkeit kümmern. Sowohl in den Zügen als auch auf den Bahnhöfen.
Viele Bahnhöfe hätten dringend eine Sanierung nötig. Auch die Wartezeit auf den Zug gehört schließlich zur Reise dazu.

Wenn das alles stimmt, dann lasse ich mir gern auch eine Nachricht schicken, dass mein kühles Bier im Bistro-Abteil bereit steht....
 
@kerlEF: Also ich kenne tatsächlich keine Bahnhöfe, die ein nennenswertes Vermüllungsproblem haben, wo siehst du das so? Für mich liegt die Verbesserung der Sauberkeit nur ganz knapp über besserem Bedienservice :)
 
@DRMfan^^: Vermüllung ist nicht gleich Sauberkeit.
Viele kleinere Bahnhöfe sind verschmutzt. Da kann häufig sogar von Verfall reden. Rostige Bänke, beschmierte Wände, ungepflegte Aufenthaltsbereiche und Durchgänge und vor allem: katastrophale Toiletten.
 
@kerlEF: Nicht zu vergessen die maroden Bahnhofsgebäude selbst, die oft eher einer Ruine aus dem 2. Weltkrieg gleichen.
 
@kerlEF: Naja, wenn in manchen Orten die Aufenthaltsräume von gelangweilten Dorfwandalen zerlegt, beschmiert und sonstwas werden, dann sehe ich es auch echt nicht im Verantwortungsbereich der Bahn, das ständig zu renovieren. Das muss der jeweilige Ort dann lokalpolitisch/sozial auf die Reihe bekommen.

Kann ja nicht sein, dass alle (sei es über Ticketpreise oder staatliche Förderung) dafür bezahlen, dass manche Lokalidioten sich immer wieder austoben können.
 
@DRMfan^^: Mit Personal oder Technik kann man den Aufwand aber reduzieren.
 
@floerido: Das verstehe ich nicht.
 
@DRMfan^^: Mit Ordnungspersonal können Vandalen abgeschreckt werden. Mit Videoüberwachung kann die Straftat möglicherweise nachgewiesen werden und so ziemt man sie aus dem Verkehr.
 
@floerido: Dann soll an jedem Bahnhof in Timbuktu 24/7 wer sitzen? Das sind selbst bei Mindestlohn 5.600 Bahnhöfe * 365,25*24 Stunden *9,35€ schon knapp 460 Mio. im Jahr. Davon kann man fast eine PWK-Maut versemmeln.
 
Haha. "Einen Kaffee mit "

{Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung}
 
Das Zugeigene WLAN könnte das natürlich auch Lokal Routen...
Internet ist für diese Funktion eigentlich nicht zwingend erforderlich.
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