Wallpaper-Bug in Windows 7 wird lediglich bei ESU-Kunden behoben
Microsoft hat den Support für Windows 7 vor knapp zwei Wochen offiziell eingestellt. In der letzten Aktualisierung war jedoch ein Fehler enthalten, der für Probleme mit skalierten Wallpapern sorgt. Die Redmonder haben nun bestätigt, dass kein kostenloses Update mehr bereitgestellt wird.
Bevor der Support beendet wurde, wurde das Monthly Rolloup Update mit der Bezeichnung "KB4534310" für Windows 7 (SP1) sowie Windows Server 2008 R2 (SP1) zur Verfügung gestellt. Ein Fehler sorgt dafür, dass der vom Nutzer ausgewählte Desktop-Hintergrund nicht gespeichert und stattdessen ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird. Das Problem tritt nur dann auf, wenn das gewählte Wallpaper zentriert und gestreckt werden kann.
Auf der offiziellen Support-Seite zum am 14. Januar 2020 veröffentlichten KB4534310-Update wurde der schwarze Desktop-Hintergrund inzwischen als bekanntes Problem vermerkt. Das Redmonder Unternehmen betont, momentan an einer Lösung zu arbeiten. Der Patch soll allerdings ausschließlich an Unternehmenskunden, welche die kostenpflichtigen Extended Security Updates (ESU) beziehen, verteilt werden.
Dass Microsoft den verbleibenden Nutzern des veralteten Betriebssystems keine zusätzliche Gnadenfrist einräumt, wurde bereits vor wenigen Tagen deutlich. Im Internet Explorer wurde eine Zero-Day-Schwachstelle in JScript gefunden. Hiervon sind Windows 7, Windows 8.x, Windows 10 sowie Windows Server 2008 und Windows Server 2012 betroffen. Obwohl es sich um eine kritische Sicherheitslücke handelt, wird für Windows 7 kein Patch ausgerollt. Die ESU-Kunden stellen natürlich auch hier eine Ausnahme dar.
Siehe auch: Bug zum Windows 7-Abschied: Eigenes Hintergrundbild bleibt schwarz
Bug tritt in allen Editionen auf
Welche Edition von Windows 7 verwendet wird, spielt dabei keine Rolle. Der schwarze Hintergrund kommt in Kombination mit Starter, Home Premium, Pro und Ultimate zum Vorschein.Auf der offiziellen Support-Seite zum am 14. Januar 2020 veröffentlichten KB4534310-Update wurde der schwarze Desktop-Hintergrund inzwischen als bekanntes Problem vermerkt. Das Redmonder Unternehmen betont, momentan an einer Lösung zu arbeiten. Der Patch soll allerdings ausschließlich an Unternehmenskunden, welche die kostenpflichtigen Extended Security Updates (ESU) beziehen, verteilt werden.
Dass Microsoft den verbleibenden Nutzern des veralteten Betriebssystems keine zusätzliche Gnadenfrist einräumt, wurde bereits vor wenigen Tagen deutlich. Im Internet Explorer wurde eine Zero-Day-Schwachstelle in JScript gefunden. Hiervon sind Windows 7, Windows 8.x, Windows 10 sowie Windows Server 2008 und Windows Server 2012 betroffen. Obwohl es sich um eine kritische Sicherheitslücke handelt, wird für Windows 7 kein Patch ausgerollt. Die ESU-Kunden stellen natürlich auch hier eine Ausnahme dar.
Siehe auch: Bug zum Windows 7-Abschied: Eigenes Hintergrundbild bleibt schwarz
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