US-Justiz bestätigt: Das FBI kann das iPhone 11 auch selbst knacken
In den vergangenen Wochen ist zum zweiten Mal die Diskussion ausgebrochen, ob Apple den US-Behörden offiziell Zugang zu iPhones und deren Verschlüsselung geben sollte. Der Konzern sagt kategorisch nein. Nun ist aber klar: Das FBI kann es auch ohne Apple-Hilfe.
Die US-Regierung hat den kalifornischen Hersteller zuletzt scharf angegriffen, so hat Justizminister William Barr die Situation als "kritisch" bezeichnet und Apple aufgefordert, bei der Sicherung "digitaler Beweismittel" zu helfen. US-Präsident Donald Trump ging noch weiter und polterte, dass das Verhalten vom Apple unpatriotisch sei, da der Konzern sich weigert, die Smartphones von "Mördern, Drogendealern und anderen kriminellen Elementen" zu entsperren.
Es gab allerdings recht schnell Experten, die sich wunderten, warum die US-Regierung Apple so scharf angreift. Denn die US-amerikanische Bundespolizei FBI hat schon mehrfach bewiesen, dass man auch ohne Hersteller-Hilfe Zugang zu verschlüsselten Smartphones erhalten kann. Deshalb vermuteten viele, dass es politische Hintergründe dafür gibt und die Regierung den Druck auf Apple erhöhen will, um eine lange geforderte Backdoor-Möglichkeit zu bekommen.
Es verdichten sich also die Hinweise, dass der Angriff eines saudi-arabischen Unteroffiziers politisch ausgeschlachtet wird. Denn dazu kommt, dass es im konkreten Fall um ein iPhone 5 sowie ein iPhone 7 geht, solche älteren Geräte sollten für die Experten des FBIs keine große Hürde darstellen.
Mehr zu Apple gegen FBI:
Es gab allerdings recht schnell Experten, die sich wunderten, warum die US-Regierung Apple so scharf angreift. Denn die US-amerikanische Bundespolizei FBI hat schon mehrfach bewiesen, dass man auch ohne Hersteller-Hilfe Zugang zu verschlüsselten Smartphones erhalten kann. Deshalb vermuteten viele, dass es politische Hintergründe dafür gibt und die Regierung den Druck auf Apple erhöhen will, um eine lange geforderte Backdoor-Möglichkeit zu bekommen.
iPhone 11 wurde ohne Hilfe geknackt
Inzwischen kann man das auch als bewiesen ansehen, denn offizielle Dokumente (PDF) des US-Justizministeriums zeigen, dass das FBI es erst vor kurzem geschafft hat, ein iPhone 11 zu knacken (via Bloomberg). Darin findet man aber auch Hinweise, warum FBI und Co. gerne hätten, dass es eine Hintertür gibt: Denn der Vorgang, bei dem es um das Gerät eines Mannes namens Lev Parnas geht, hat nämlich zwei Monate gedauert, war also sicherlich auch entsprechend kostspielig.Es verdichten sich also die Hinweise, dass der Angriff eines saudi-arabischen Unteroffiziers politisch ausgeschlachtet wird. Denn dazu kommt, dass es im konkreten Fall um ein iPhone 5 sowie ein iPhone 7 geht, solche älteren Geräte sollten für die Experten des FBIs keine große Hürde darstellen.
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