Microsoft Office-Lizenzen:
Die meisten Nutzer zahlen mehr als nötig

Zahlreiche Nutzer von Office-Anwendungen zahlen zu viel Geld an Microsoft. Wer sich genau anschaut, was wirklich benötigt wird, kann deutlich sparen. In Redmond dürfte man von den Erkenntnissen einer entsprechenden Untersuchung wenig begeistert sein.
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Seitens des Dienstleisters CoreView, der sich um das Management von Service-Lizenzen für Unternehmen kümmert und daher natürlich ein gewisses Interesse am Studienausgang hat, kam man zu der Erkenntnis, dass rund 56 Prozent aller Business-Kunden zu viel für ihre Office 365-Zugänge bezahlen. Die gebuchten Lizenzen seien in vielen Fällen überdimensioniert. Es gibt auch Fälle, in denen Unternehmen für mehr Nutzer oder Arbeitsplätze bezahlen, als in der Praxis überhaupt vorhanden sind.

Der genannte Wert ist eine Hochrechnung auf Grundlage von Analysen, die CoreView bei Firmen durchführte, die auf die Dienste des Anbieters zurückgreifen. Die Durchsicht der vorhandenen Lizenzen ist hier eine Basis für die weitere geschäftliche Zusammenarbeit. Insofern sind gewisse Unschärfen recht wahrscheinlich, auch wenn diese wohl die Grundaussage nicht signifikant in Frage stellen dürften.

Theorie und Praxis

Der Umfang, in der passendere Lizenzen die Zahlungen reduzieren können, schwanken allerdings beträchtlich. Durchschnittlich soll der Wert bei rund 14 Prozent liegen. Dies würde bei Privatkunden nur bedingt ins Gewicht fallen, bei Unternehmen mit Volumenlizenzen für viele Mitarbeiter könnten hier allerdings durchaus größere Beträge zusammenkommen.

Die Ursache liegt in den meisten Fällen wohl daran, dass die zuständigen Entscheider in den Firmen wenig mit der realen Praxis in ihrem Unternehmen vertraut sind. Sie machen sich zwar Gedanken darüber, was ihre Mitarbeiter tun sollten, um die gewünschten Aufgaben zu erfüllen. In der Regel laufen die Dinge in der Realität dann aber anders und bestimmte Tools werden überhaupt nicht eingesetzt, während das Resultat dann aber trotzdem passt.

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