HP: Wenn der Drucker vom Abo-Service in Geiselhaft genommen wird
Die Hersteller von Druckern haben hinsichtlich ihrer Geschäftspraktiken ohnehin schon einen schlechten Ruf. Allerdings arbeitet HP daran, noch einmal ordentlich etwas draufzusetzen, indem Drucker einfach mal ihren Dienst einstellen.
Eine Steilvorlage lieferte das Unternehmen aktuell mit seinem Instant Ink-Dienst. Dieser soll es Nutzern ermöglichen, ihren Drucker jederzeit betriebsbereit zu halten, ohne dass man sich um den Nachkauf von Tintenpatronen oder Tonern kümmern müsste. Stattdessen zahlt man eine Monatspauschale abhängig vom eigenen Druckvolumen - der Nachschub an Verbrauchsmaterial kommt dann regelmäßig frei Haus.
Nun allerdings berichtete ein Anwender, dass ihm überhaupt nicht klar war, aus welchem Grund monatlich fünf Dollar von dem Druckerhersteller abgebucht wurden. Daher kündigte er kurzerhand das auf den Rechnungen vermerkte Instant Ink-Programm. Kurz darauf fand er allerdings heraus, dass er seinen Drucker nicht mehr verwenden konnte. "Die Cartridge kann nicht benutzt werden, solange der Drucker nicht in HP Instant Ink. eingeschrieben ist", lautete die Fehlermeldung.
Auf die entsprechenden Tweets meldeten sich aber auch andere Nutzer, die sich willkürlich in der Funktionalität ihrer Hardware eingeschränkt sahen, weil sie den Drucker-Herstellern nicht eine Menge Geld für Verbrauchsware überlassen wollten. So berichtete ein User von seinem Plan, sein HP-Multifunktionsgerät nur noch als Scanner zu verwenden und zum Drucken lieber die günstigeren Möglichkeiten an seiner Universität zu nutzen. Allerdings habe sich das Gerät schlicht geweigert, Dokumente zu scannen, solange keine neue Druckerpatrone eingesetzt wurde.
Siehe auch: HP: Plötzlich bricht der Bedarf an Druckertinte massiv ein
Nun allerdings berichtete ein Anwender, dass ihm überhaupt nicht klar war, aus welchem Grund monatlich fünf Dollar von dem Druckerhersteller abgebucht wurden. Daher kündigte er kurzerhand das auf den Rechnungen vermerkte Instant Ink-Programm. Kurz darauf fand er allerdings heraus, dass er seinen Drucker nicht mehr verwenden konnte. "Die Cartridge kann nicht benutzt werden, solange der Drucker nicht in HP Instant Ink. eingeschrieben ist", lautete die Fehlermeldung.
Scannen ohne Tinte unmöglich
Aufgrund des gekündigten Abos hat der Hersteller den Drucker also erst mal komplett abgeschaltet - trotz gut gefüllter Patrone. Unklar ist, ob sich die Hardware ohne weiteres wieder in Betrieb setzen lässt, wenn eine selbst gekaufte Patrone eingesetzt wird. Der Nutzer ärgerte sich darüber vor allem auch, weil er ansonsten ziemlich zufrieden war: "Erstmals in meinem Leben habe ich einen mechanisch zuverlässigen Drucker - und bin direkt von einem Abonnement abhängig", erklärte er.Auf die entsprechenden Tweets meldeten sich aber auch andere Nutzer, die sich willkürlich in der Funktionalität ihrer Hardware eingeschränkt sahen, weil sie den Drucker-Herstellern nicht eine Menge Geld für Verbrauchsware überlassen wollten. So berichtete ein User von seinem Plan, sein HP-Multifunktionsgerät nur noch als Scanner zu verwenden und zum Drucken lieber die günstigeren Möglichkeiten an seiner Universität zu nutzen. Allerdings habe sich das Gerät schlicht geweigert, Dokumente zu scannen, solange keine neue Druckerpatrone eingesetzt wurde.
Siehe auch: HP: Plötzlich bricht der Bedarf an Druckertinte massiv ein
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