Die Coronakrise versaut Xerox die feindliche Übernahme von HP
Der Kopierer- und Drucker-Hersteller Xerox hat sich Monate lang verbissen um die feindliche Übernahme von HP bemüht und es sah nicht danach aus, als würde man freiwillig davon ablassen. Doch das ist nun der Fall, gestoppt hat das Geschäft das Coronavirus.
Vergangenen November wurden die Xerox-Pläne bekannt, wonach das 1906 gegründete Unternehmen mit HP ein anderes Urgestein des Geschäfts übernehmen will. Dort war man von der Idee aber alles andere als begeistert und lehnte das Angebot ab. Xerox schaltete deshalb einen Gang höher und machte sich für eine feindliche Übernahme bereit. Zuletzt besserte man die Kriegskasse auf und wollte 33,5 Milliarden Dollar für das Geschäft aufbringen.
Das bedeutet im Wesentlichen, dass man sich seine Cash-Reserven für die Coronakrise aufbewahren und aktuell keine Übernahmeabenteuer eingehen will. Eine Überraschung ist das nun bekannt gegebene Aus für das Geschäft nicht, denn Xerox hat bereits Anfang März Gespräche mit HP-Anteilseignern abgesagt bzw. vertagt, um sich auf die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen konzentrieren zu können.
Für HP und ihren CEO Enrique Lores ist das natürlich eine gute Nachricht, die Xerox-Führung unter CEO John Visentin erleidet dadurch eine herbe Niederlage. Zu den Verlierern zählt vor allem auch Milliardär und Investor Carl Icahn. Dieser besitzt nämlich Anteile an beiden Unternehmen und galt als eine der Triebfedern für die Übernahmebemühungen.
Globale Krise ist schuld
Doch nun ist das Ganze plötzlich wieder vom Tisch. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Xerox angesichts der aktuellen Coronakrise beschlossen, die Übernahmebemühungen abzublasen. In einer Pressemitteilung schreibt Xerox: "Die aktuelle globale Gesundheitskrise und die daraus resultierenden makroökonomischen und Marktturbulenzen, die durch Covid-19 verursacht wurden, haben ein Umfeld geschaffen, das Xerox nicht förderlich ist, weiterhin eine Übernahme von HP anzustreben."Das bedeutet im Wesentlichen, dass man sich seine Cash-Reserven für die Coronakrise aufbewahren und aktuell keine Übernahmeabenteuer eingehen will. Eine Überraschung ist das nun bekannt gegebene Aus für das Geschäft nicht, denn Xerox hat bereits Anfang März Gespräche mit HP-Anteilseignern abgesagt bzw. vertagt, um sich auf die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen konzentrieren zu können.
Für HP und ihren CEO Enrique Lores ist das natürlich eine gute Nachricht, die Xerox-Führung unter CEO John Visentin erleidet dadurch eine herbe Niederlage. Zu den Verlierern zählt vor allem auch Milliardär und Investor Carl Icahn. Dieser besitzt nämlich Anteile an beiden Unternehmen und galt als eine der Triebfedern für die Übernahmebemühungen.
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