Segen oder Schrott? SpaceX will nun 42.000 Satelliten ins All schießen
Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelt derzeit diverse Großprojekte, allen voran Raketen und Raumkapseln, die ein neues Kapitel der Eroberung des Alls aufschlagen sollen. Auch das Kommunikationsprojekt Starlink könnte größer werden als ursprünglich geplant.
Bei Starlink handelt es sich um eine Flotte von Mini-Satelliten, die sich im Low Earth Orbit (LEO) befinden und von dort aus ein weltumspannendes Kommunikationsnetzwerk ermöglichen sollen. 62 Testsatelliten hat Starlink bereits in den Orbit geschossen, laut ursprünglichen Plänen sollte diese Zahl bei 12.000 liegen.
Doch wie SpaceNews berichtet (via Engadget), will SpaceX die Zahl signifikant erhöhen und fast vervierfachen. Statt wie bisher geplant, sollen es laut derzeitigen Plänen insgesamt 42.000 Satelliten werden. Entsprechende Anträge hat SpaceX bei der International Telecommunication Union (Internationale Fernmeldeunion; ITU) in Genf eingereicht, die Sonderorganisationen der Vereinten Nationen soll die entsprechenden Genehmigungen ausstellen.
62 Starlink-Testsatelliten...
...sind bereits im niedrigen Erdorbit
Dabei geht es allerdings nicht um eine Erlaubnis zum Start an sich, sondern um die für den Betrieb erforderlichen Frequenzbänder. Die ITU hat gemeinsam mit der US-amerikanischen Fernmeldebehörde Federal Communications Commission (FCC) die Anträge für die 12.000 ersten Satelliten bereits genehmigt.
Auch viele Astronomen sind skeptisch, denn sie verweisen auf den Umstand, dass diese Satelliten trotz ihrer geringen Größe zu manchen Jahreszeiten in bestimmten Gegenden mit freiem Auge sichtbar sein werden und den Nachthimmel optisch "verschmutzen" werden. Ob und wann die Starlink-Satelliten tatsächlich zum Masseneinsatz kommen werden, ist nicht bekannt. Denn es ist fraglich, ob so ein Projekt auch wirtschaftlich tragbar ist.
Doch wie SpaceNews berichtet (via Engadget), will SpaceX die Zahl signifikant erhöhen und fast vervierfachen. Statt wie bisher geplant, sollen es laut derzeitigen Plänen insgesamt 42.000 Satelliten werden. Entsprechende Anträge hat SpaceX bei der International Telecommunication Union (Internationale Fernmeldeunion; ITU) in Genf eingereicht, die Sonderorganisationen der Vereinten Nationen soll die entsprechenden Genehmigungen ausstellen.
62 Starlink-Testsatelliten...
...sind bereits im niedrigen Erdorbit
Dabei geht es allerdings nicht um eine Erlaubnis zum Start an sich, sondern um die für den Betrieb erforderlichen Frequenzbänder. Die ITU hat gemeinsam mit der US-amerikanischen Fernmeldebehörde Federal Communications Commission (FCC) die Anträge für die 12.000 ersten Satelliten bereits genehmigt.
Starlink hat viele Kritiker
Das Projekt ist allerdings durchaus umstritten. Denn Kritiker befürchten u. a. ein "Zumüllen" des Weltraums. Roger Thompson von der Aerospace Corporation meint etwa, dass dies eine negative Auswirkung auf die Zukunft der bemannten Raumfahrt haben könnte. Zwar gelten die geplanten Orbits (zwischen 328 und 580 Kilometer Höhe) als ein ziemlich sauberer Bereich, doch es ist auch ein sehr sensibler, weil dort bemannte Raumschiffe sowie die Internationale Raumstation ihre "Runden" drehen.Auch viele Astronomen sind skeptisch, denn sie verweisen auf den Umstand, dass diese Satelliten trotz ihrer geringen Größe zu manchen Jahreszeiten in bestimmten Gegenden mit freiem Auge sichtbar sein werden und den Nachthimmel optisch "verschmutzen" werden. Ob und wann die Starlink-Satelliten tatsächlich zum Masseneinsatz kommen werden, ist nicht bekannt. Denn es ist fraglich, ob so ein Projekt auch wirtschaftlich tragbar ist.
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