Magic Leap sollte AR revolutionieren, ist bisher aber ein kapitaler Flop
Monate- und jahrelang beflügelte Magic Leap die Phantasien von Anhängern von Augmented Reality. Die AR-Lösung sollte nie dagewesene Erlebnisse bieten und den noch jungen Bereich revolutionieren. Doch das klappte bisher überhaupt nicht.
Magic Leap One, wie die erste tatsächlich verfügbare Version des AR-Headsets heißt, ist seit einen halben Jahr verfügbar. Dem ist eine sehr lange Zeit zuvor gegangen, in der viel Geheimniskrämerei betrieben wurde. Es gab viele regelrecht bahnbrechende Versprechungen und Teaser-Videos, manch einer träumte bereits vom Wahrwerden des Holodecks.
Die Realität war und ist ernüchternd: Mitte 2018 stellten die Macher die finalen Spezifikationen vor und diese waren durchweg enttäuschend. Nur wenige Stunden Akkulaufzeit und das zu einem hohen Preis, der sich in den im nicht zu knappen vierstelligen Bereich einordnete.
Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht für das lange gehypte Unternehmen: Magic Leap hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Mitarbeiter entlassen müssen, gegangen sind auch zahlreiche Topmanager wie der Finanzchef Scott Henry. Es ist derzeit nicht bekannt, wie viele Menschen noch für Magic Leap arbeiten.
Die Arbeit an einem Nachfolger namens Magic Leap Two wurde bereits begonnen, es ist aber angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten unklar, ob man diese jemals abschließen kann. Die zweite Version des AR-Headsets soll jedenfalls ein einfacheres Design, ein erweitertes Gesichtsfeld und 5G-Konnektivität bieten. Ob diese jemals das Licht der Konsumentenwelt erblicken wird, ist aber eben ungewiss, weil die Entwicklung selbst ohne die erwähnten Schwierigkeiten Jahre benötigen dürfte. Und das sind Jahre, die Magic Leap wohl nicht mehr hat.
Siehe auch: "Tragischer Haufen" - Oculus-Gründer vernichtet MR-Brille Magic Leap
Die Realität war und ist ernüchternd: Mitte 2018 stellten die Macher die finalen Spezifikationen vor und diese waren durchweg enttäuschend. Nur wenige Stunden Akkulaufzeit und das zu einem hohen Preis, der sich in den im nicht zu knappen vierstelligen Bereich einordnete.
Nur eine "Handvoll" Geräte verkauft
Sechs Monate nach der allgemeinen Verfügbarkeit liegt Magic Leap One wie Blei in den Regalen. Wie The Information berichtet, hat das anfangs mit Geld überschüttete Startup gerade einmal 6000 Headsets verkauft. CEO Rony Abovitz hat ursprünglich erwartet, in diesem Zeitraum 100.000 Geräte verkaufen zu können.Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht für das lange gehypte Unternehmen: Magic Leap hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Mitarbeiter entlassen müssen, gegangen sind auch zahlreiche Topmanager wie der Finanzchef Scott Henry. Es ist derzeit nicht bekannt, wie viele Menschen noch für Magic Leap arbeiten.
Die Arbeit an einem Nachfolger namens Magic Leap Two wurde bereits begonnen, es ist aber angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten unklar, ob man diese jemals abschließen kann. Die zweite Version des AR-Headsets soll jedenfalls ein einfacheres Design, ein erweitertes Gesichtsfeld und 5G-Konnektivität bieten. Ob diese jemals das Licht der Konsumentenwelt erblicken wird, ist aber eben ungewiss, weil die Entwicklung selbst ohne die erwähnten Schwierigkeiten Jahre benötigen dürfte. Und das sind Jahre, die Magic Leap wohl nicht mehr hat.
Siehe auch: "Tragischer Haufen" - Oculus-Gründer vernichtet MR-Brille Magic Leap
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