"Tragischer Haufen":
Oculus-Gründer vernichtet MR-Brille Magic Leap
Der Oculus-Gründer Palmer Luckey ist eine alles andere als unumstrittene Persönlichkeit, er ist auch schon lange nicht mehr beim mittlerweile zu Facebook gehörenden Virtual-Reality-Unternehmen beschäftigt. Das hinderte den 25-Jährigen nicht, sich auf seinem privaten Blog über den Oculus-Konkurrenten Magic Leap auszulassen.
Palmer Luckey verließ Facebook Anfang 2017, der Oculus VR-Gründer ist bereits zuvor durch diverse Kontroversen aufgefallen. So sorgte seine Unterstützung Donald Trumps und diverse Trolling-Aktionen gegen dessen Konkurrentin Hillary Clinton für Aufregung, sein Expertenwissen zum Thema Virtual Reality ist aber deutlich weniger umstritten, Luckey gilt als Wegbereiter der VR-Brillen von heute.
Nun hat sich Luckey mit Magic Leap auseinandergesetzt und der 25-Jährige lässt kaum ein gutes Haar an der Mixed-Reality-Brille, die lange Zeit als regelrecht mythisch betrachtet wurde. In einem Blogbeitrag bezeichnet er Magic Leap als "Tragic Heap", also als "tragischen Haufen".
Das Betriebssystem, das Magic Leap als "komplett neu" anpreist, sei laut Luckey lediglich Android mit einigen Anpassungen, im Wesentlichen "ein Android Wear-Watch-Menü, das vor einem schwebt". Luckey findet aber auch etwas Lob und meint, dass es eine gute Entscheidung sei, die Recheneinheit in eine externe Box auszulagern, die man am Gürtel befestigt, da dies das Gewicht der Brille sinnvoll reduziere.
Siehe auch: Magic Leap One - Finale Specs mit u. a. ernüchternder Akkulaufzeit
Nun hat sich Luckey mit Magic Leap auseinandergesetzt und der 25-Jährige lässt kaum ein gutes Haar an der Mixed-Reality-Brille, die lange Zeit als regelrecht mythisch betrachtet wurde. In einem Blogbeitrag bezeichnet er Magic Leap als "Tragic Heap", also als "tragischen Haufen".
Kritik, Kritik und noch mehr Kritik
Er übt heftige Kritik am Controller und auch dem Betriebssystem. Ersterer biete das schlechteste magnetische Tracking, das man in dieser Industrie derzeit finden kann, er sei langsam, schwammig und in der Nähe von großen Objekten aus Stahl "praktisch unbenutzbar".Das Betriebssystem, das Magic Leap als "komplett neu" anpreist, sei laut Luckey lediglich Android mit einigen Anpassungen, im Wesentlichen "ein Android Wear-Watch-Menü, das vor einem schwebt". Luckey findet aber auch etwas Lob und meint, dass es eine gute Entscheidung sei, die Recheneinheit in eine externe Box auszulagern, die man am Gürtel befestigt, da dies das Gewicht der Brille sinnvoll reduziere.
Mogelpackung?
Vernichtend äußert er sich aber vor allem an der lange Zeit als "revolutionär" angepriesenen optischen Lösung: Die angeblichen Photonic Lightfield Chips seien nur Wellenleiter mit "Reflective Sequential-Color"-LCOS-Displays und LED-Illumination. Das ist im Prinzip "dieselbe Technologie, die alle anderen schon seit Jahren verwenden, darunter Microsoft bei HoloLens". Sein Fazit ist eindeutig: Magic Leap ist mehr HoloLens 1.1 als eine für Consumer brauchbare Augmented Reality-Lösung.Siehe auch: Magic Leap One - Finale Specs mit u. a. ernüchternder Akkulaufzeit
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