Ex-Vizekanzler soll Clash of Clans auf Parteikosten gespielt haben
Heinz-Christian Strache, der ehemalige Vizekanzler von der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), ist im Mai dieses Jahres über die so genannte Ibiza-Affäre gestürzt. Seither kommen immer neuere Skandale und Skandälchen ans Tageslicht, allen voran zum Thema Spesen.
Strache hat sich mittlerweile komplett aus der Politik zurückgezogen, seine politische Karriere wird ihn aber wohl noch länger beschäftigen, möglicherweise auch vor dem einen oder anderen Gericht. Aktuell gibt es in Österreich einen Spesenskandal, in dem Strache vorgeworfen wird, Privatangelegenheiten teilweise auf Parteikosten finanziert zu haben.
Genauer gesagt geht u. a. um das Mobilspiel Clash of Clans. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler war wohl ein begeisterter Spieler und hat auch per Mikrotransaktionen Ingame-Käufe durchgeführt. Wie viel Strache in das Spiel gesteckt hat, ist nicht bekannt, klar ist hingegen das Wie. Denn Strache hat für diese Käufe eine auf die Partei laufende Kreditkarte verwendet.
Wie die österreichische Zeitung Kurier berichtet, hat Strache über seine Anwälte in einer zehnseitigen Stellungnahme an die Wiener Staatsanwaltschaft ausrichten lassen, dass Strache diese Transaktionen zwar tatsächlich vorgenommen, aber stets die Beträge aus eigener Tasche zurückgezahlt habe.
Danach habe Strache die auf ihn registrierte Kreditkarte hinterlegt, sämtliche In-App-Käufe seien dann über diese abgewickelt worden.
Genauer gesagt geht u. a. um das Mobilspiel Clash of Clans. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler war wohl ein begeisterter Spieler und hat auch per Mikrotransaktionen Ingame-Käufe durchgeführt. Wie viel Strache in das Spiel gesteckt hat, ist nicht bekannt, klar ist hingegen das Wie. Denn Strache hat für diese Käufe eine auf die Partei laufende Kreditkarte verwendet.
Wie die österreichische Zeitung Kurier berichtet, hat Strache über seine Anwälte in einer zehnseitigen Stellungnahme an die Wiener Staatsanwaltschaft ausrichten lassen, dass Strache diese Transaktionen zwar tatsächlich vorgenommen, aber stets die Beträge aus eigener Tasche zurückgezahlt habe.
"Versehentliche In-App-Käufe"
Laut Kurier rechtfertigen Straches Rechtsvertreter die Sache folgendermaßen: "Im gegenständlichen Fall handelte es sich um ein auf die FPÖ-Bundesgeschäftsstelle registriertes Handy, welches mittels einer Parteikreditkarte abgerechnet wurde. Diese Kreditkarte war zunächst auch im iTunes-Store hinterlegt. Als die gegenständlichen In-App-Käufe auf der Kreditkarte erschienen sind, wurde H.C. Strache seitens der Partei damit konfrontiert. H.C. Strache teilte der Partei mit, dass es sich hierbei um einen versehentlichen In-App-Kauf handelte und beglich den offenen Betrag umgehend."Danach habe Strache die auf ihn registrierte Kreditkarte hinterlegt, sämtliche In-App-Käufe seien dann über diese abgewickelt worden.
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