Existiert der "Yeti" doch? Hinweise auf Intels 10nm-Desktop-Chip
Das Drama rund um die 10nm-Chips von Intel geht mittlerweile seit Jahren und es ist bis heute nicht klar, wie es ausgeht. Denn der Halbleiter-Hersteller bekommt diesen Fertigungsprozess nicht hin. Oder doch? Denn derzeit sieht es aus, als gäbe es Hoffnung für Desktop-CPUs.
Intel und 10nm-Chips. Das ist bisher eine Geschichte wie Reinhold Messner und der Yeti. Denn beide behaupten eisern, dass sie existieren, konkrete Beweise gibt es dafür aber nicht. Immerhin: Der Chiphersteller hat mittlerweile ein Aufgebot an mobilen 10nm-CPUs, diese kann man aber nicht mit "großen" Desktop-Prozessoren vergleichen.
Was mit den CPUs für große PCs ist, darüber rätselt die Fachwelt immer noch. Zuletzt hieß es sogar, dass Intel die 10nm-Architektur abbläst bzw. auslässt und gleich zu 7nm übergeht. Das hat Intel allerdings gleich dementiert und mitgeteilt, dass man "große Fortschritte bei 10nm" macht und die "aktuelle Roadmap der 10nm-Produkte auch Desktops inkludiert". Infografik: Die Evolution des Computers
Diese so genannten "Model-specific Register" (MSR)-Dateien erlauben die Identifikation von CPUs, um spezifische Chip-Features zu verwenden, überwachen und debuggen zu können. Laut Komachi handelt es sich sowohl um Prozessoren für Server als auch für Endanwender-Desktops.
Das Hinzufügen dieser Einträge durch Senior Graphics Software Engineer Liang ist kein konkreter Beweis, dass die 10nm-Desktops tatsächlich existieren oder gar vor einer Veröffentlichung stehen, es ist aber eben zumindest ein Hinweis auf deren Existenz. Wann die 10nm-Ice Lake-CPUs kommen könnten, steht indes nach wie vor in den Sternen, denn das bloße Auftauchen per Linux-Kernel-Patch der Chips lässt keinerlei Rückschlüsse auf eine konkrete Roadmap zu.
Mehr zur "unendlichen Geschichte" 10nm:
Was mit den CPUs für große PCs ist, darüber rätselt die Fachwelt immer noch. Zuletzt hieß es sogar, dass Intel die 10nm-Architektur abbläst bzw. auslässt und gleich zu 7nm übergeht. Das hat Intel allerdings gleich dementiert und mitgeteilt, dass man "große Fortschritte bei 10nm" macht und die "aktuelle Roadmap der 10nm-Produkte auch Desktops inkludiert". Infografik: Die Evolution des Computers
Doch 10nm für Desktops?
Nun sind Hinweise aufgetaucht, dass Intel womöglich tatsächlich Recht behält. Denn im Linux-Kernel wurden vom Hardware-Leaker @Komachi mehrere Ice Lake-Modellnummern entdeckt (via PCGamesN), diese hat ein Intel-Entwickler namens Kan Liang hinzugefügt.Diese so genannten "Model-specific Register" (MSR)-Dateien erlauben die Identifikation von CPUs, um spezifische Chip-Features zu verwenden, überwachen und debuggen zu können. Laut Komachi handelt es sich sowohl um Prozessoren für Server als auch für Endanwender-Desktops.
Das Hinzufügen dieser Einträge durch Senior Graphics Software Engineer Liang ist kein konkreter Beweis, dass die 10nm-Desktops tatsächlich existieren oder gar vor einer Veröffentlichung stehen, es ist aber eben zumindest ein Hinweis auf deren Existenz. Wann die 10nm-Ice Lake-CPUs kommen könnten, steht indes nach wie vor in den Sternen, denn das bloße Auftauchen per Linux-Kernel-Patch der Chips lässt keinerlei Rückschlüsse auf eine konkrete Roadmap zu.
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