Intel: 7nm bekommen wir hin! Das ist viel einfacher als 10nm! Wirklich!
Der Chiphersteller Intel bekommt seinen 10-Nanometer-Prozess zwar nach jahrelanger Verzögerung nur langsam in die Gänge, doch trotzdem hat man schon längst ein Auge auf die 7-Nanometer-Produktion geworfen. Diese will man schnellstmöglich einführen - und zwar fast so, dass man den 10-Nanometer-Schritt für einen Großteil der Produkte einfach überspringt.
Eigentlich wollte Intel bereits 2016 mit der Fertigung von 10-Nanometer-Strukturen anfangen. Bekanntlich wurde daraus nichts, weil man erst die Technologie und bis heute die Ausschuss-Raten nicht richtig in den Griff bekommt. Angesichts dieser Schwierigkeiten und der jüngsten Ankündigung, wohl erst gegen Ende 2019 eine normale Massenproduktion hinzubekommen, klingt es schon reichlich vermessen, dass man nun meint, bei der 7-Nanometer-Prozesstechnik im Plan zu liegen.
Allerdings muss hier auch berücksichtigt werden, dass die beiden Verfahren sich grundlegend unterscheiden und die 7-Nanometer-Produktion letztlich sogar einfacher funktionieren könnte als die derzeitigen 10-Nanometer-Prozesse, wie aus einem Bericht von AnandTech hervorgeht. Bei letzteren setzt Intel nämlich auf die Deep Ultraviolet Lithography (DUVL), was man aus heutiger Sicht als ziemlich klare Fehlentscheidung einstufen kann.
Zukünftig will nun aber auch Intel auf die Extreme Ultraviolet Lithography (EUVL) zurückgreifen, die beispielsweise TSMC schon in seinen 7-Nanometer-Linien einsetzt. Hier wird mit Lasern gearbeitet, die mit Wellenlängen von nur 13,5 Nanometern arbeiten. Dadurch sind die Prozesse wesentlich weniger komplex als bei dem aktuellen Intel-Verfahren. Hinzu kommt, dass man hier auch ein Stück weit auf den Erfahrungen der Konkurrenz aufbauen kann - denn es gibt derzeit ohnehin nur einen Anbieter entsprechender Produktionsanlagen: ASML.
Siehe auch: Intel will das 10nm-Fertigungsdrama mit Umbau der Sparte lösen
Allerdings muss hier auch berücksichtigt werden, dass die beiden Verfahren sich grundlegend unterscheiden und die 7-Nanometer-Produktion letztlich sogar einfacher funktionieren könnte als die derzeitigen 10-Nanometer-Prozesse, wie aus einem Bericht von AnandTech hervorgeht. Bei letzteren setzt Intel nämlich auf die Deep Ultraviolet Lithography (DUVL), was man aus heutiger Sicht als ziemlich klare Fehlentscheidung einstufen kann.
Kleiner mit Schwung
Bei dem Verfahren werden die Wafer mit Lasern belichtet, die mit ultraviolettem Licht der Wellenlänge 193 Nanometer arbeiten, die schon vor über zehn Jahren keine hinreichende Schärfe bei der Abbildung der Strukturen gewährleistete. Um mit solchen Wellenlängen so feine Strukturen wie gewünscht hinzubekommen, muss Intel auf die Mehrfachstrukturierung zurückgreifen. In mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten wird dabei die belichtete Struktur schrittweise auf den Wafer gebracht - bei Intel sind hier inzwischen mindestens vier Arbeitsgänge nötig - und in jedem Schritt gibt es eine gewisse Fehleranfälligkeit, was die enormen Ausschussquoten erklärt.Zukünftig will nun aber auch Intel auf die Extreme Ultraviolet Lithography (EUVL) zurückgreifen, die beispielsweise TSMC schon in seinen 7-Nanometer-Linien einsetzt. Hier wird mit Lasern gearbeitet, die mit Wellenlängen von nur 13,5 Nanometern arbeiten. Dadurch sind die Prozesse wesentlich weniger komplex als bei dem aktuellen Intel-Verfahren. Hinzu kommt, dass man hier auch ein Stück weit auf den Erfahrungen der Konkurrenz aufbauen kann - denn es gibt derzeit ohnehin nur einen Anbieter entsprechender Produktionsanlagen: ASML.
Siehe auch: Intel will das 10nm-Fertigungsdrama mit Umbau der Sparte lösen
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- KI-Lobby: Europa muss sich entscheiden - wir oder das Klima
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
- App für Vorhersagen: Zuckerberg will Polymarket und Co. abkupfern
- Keine Kreditkarte mehr nötig: EC-Karte erhält neue praktische Features
- 436.000 Jobs: Rekord-Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Galaxy Watch Ultra 2: Erste Render-Bilder zeigen das Design im Detail
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen